... Vorsätze, Erfahrungen, Vorhaben, Menschen, Situationen, Erkenntnisse ... Im Prinzip schreitet die Zeit einfach voran und dennoch geht man immer wieder mit neuem Elan, neuer Motivation und neuen Ideen in ein neues Jahr. Manchmal braucht man eben ein besonderes Ereignis - wie zum Beispiel den Jahreswechsel -, um Veränderungen anzustoßen. Warum auch nicht?
Auf diesem Blog heißt es natürlich auch: neues Jahr, neue Rezepte! Und vielleicht wird sich auch ansonsten das ein oder andere ändern. Denn mit einer Ausbildung zum Gesundheits-, Ernährungs- und Lebensberater, die ich in diesem Jahr beginne, werde ich hier sicherlich einige Erkenntnisse und Gelerntes einfließen lassen und mit Euch teilen. Ich freue mich sehr auf 2014 und wünsche Euch von Herzen alles Liebe und Gute für dieses Jahr! Genießt es mit allen (Geschmacks)Sinnen!
Einkaufsliste für Kürbisschnitzen mit Wintersalatpesto (ca. 4 Vorspeiseportionen): 1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis, 75g Wintersalat wie z.B. Feldsalat, Portulak oder Postelein (ich habe Postelein verwendet), 50 g Ricotta, 10 g Pinienkerne, 5 g frisch geriebener Parmesan, 4 EL Olivenöl, 2 EL Hanfsamenöl (Alternativ: 2 weitere EL Olivenöl), etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone, Mersalz und Pfeffer
Was gibt's zu tun? Den Kürbis entkernen und in dünne Schnitzen schneiden. Mit zwei Esslöffel Olivenöl und etwas Meersalz in eine feuerfeste Form geben und alles miteinander vermengen. In den vorgeheizten Backofen geben und bei 180°C für 15 bis 20 Minuten backen. Die Kürbisschnitzen dabei mehrmals hin und her schieben, damit sie gleichmäßig gebacken werden.
In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und danach zum Abkühlen beiseite stellen. 25 g Postelein mit der Hälfte der Pinienkernen, Parmesan, 2 EL Olivenöl, 2 EL Hanfsamenöl, abgeriebenen Zitronenschale, etwas Salz und Pfeffer in einem Mixer oder mithilfe eines Pürierstabs zu einem Pesto mixen.
Die Kürbisschnitzen aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Dann mit dem restlichen Postelein vermengen und beides auf Tellern anrichten. Das Pesto darüber träufeln (falls es nicht flüssig genug ist mit etwas mehr Öl verdünnen), die restlichen Pinienkerne und den grob zerkleinerten Ricotta darüber verteilen.
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Dienstag, 7. Januar 2014
Montag, 29. Juli 2013
Leichtigkeit durch leichtes Essen
Das leichte Kleid im Sommer. Die leichte Brise am Meer. Ein leichtes Leinentuch über dem Tisch, das sich sanft zur Brise bewegt. Darauf ein leichter Wein, ein leichtes Gericht.
Etwas Leichtes ist zugleich etwas Angenehmes, Einfaches, es hat etwas Befreiendes. Es ist das Gegenteil vom Belastbaren, von Schwere, von Druck. Und doch betitelt Milan Kundera seinen Roman mit der "unerträglichen Leichtigkeit des Seins". Aber wie kann etwas Leichtes unerträglich sein?
Vielleicht, weil es nicht so einfach ist, in den Zustand völliger Leichtigkeit zu gelangen. Vielleicht, weil man für die Leichtigkeit zunächst das Schwere loslassen muss - Ballast, Stress, Gedanken, Sorgen, Erinnerungen, die Vergangenheit. Aber das alles einfach ausblenden? So leicht scheint das mit der Leichtigkeit dann tatsächlich nicht zu sein ...
Nähern wir uns dem Thema vielleicht einmal von einer anderen Seite. Wenn ich mich schon nicht so einfach von meinen Gedanken und Sorgen oder dem mich umgebenden Stress befreien kann, kann ich zumindest dafür sorgen, dass kein weiterer Ballast hinzukommt. Dabei kann, wie ich finde, ein leichtes Gericht schon einmal ein Anfang sein! Etwas leicht verdauliches, etwas, das nicht so schwer im Magen liegt, wie ein frischer Salat, Fisch an gedünstetem Gemüse, ein Obstteller. Und am Ende fühlt man sich vielleicht tatsächlich etwas leichter, denn heißt es nicht so schön "Du bist, was Du isst"?
Leichtigkeit durch leichtes Essen? Schaden kann es auf jeden Fall nicht - gerade im Sommer, bei einer leichten Brise und zu einem Gläschen leichtem Wein.
Einkaufsliste für einen leichten Salat aus Babyspinat, Pfirsichen, Chèvre und Dinkelspirelli (Tipp: Ziegenmilchkäse und Dinkel sind jeweils leichter bekömmlich als ihre Pendants Kuhmilchkäse und Weizen): 125g Babyspinat, 2 Pfirsiche, 100g Chèvre, 200g Dinkelspirelli (oder eine glutenfreie Alternative), 2 TL Honig, 20g gehobelte Mandeln, 40 ml Olivenöl, 2 MS gemahlene Muskatnuss, Crema di Balsamico, Salz und Pfeffer
Was ist zu tun? Die Dinkelspirelli nach Packungsanleitung in Salzwasser al dente kochen. Die Pfirsiche achteln und mit etwas Olivenöl in eine ofenfeste Form legen. Den Honig über die Pfirsichscheiben träufeln und bei 180°C für 20 Minuten backen.
Die gehobelten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Nebenbei 75 g Babyspinat, die 40 ml Olivenöl, 2 MS Muskatnuss, etwas Salz und Pfeffer mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse vermengen.
Die abgekühlten Spirelli mit dem Spinatpesto vermengen. Dann die restlichen Babyspinatblätter und die Manedeln untermengen. Ggf. noch etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl hinzufügen.
Den Spirelli-Spinat-Salat auf Tellern verteilen. Die Pfirsichscheiben und den grob zerbröselten Chèvre darüber geben und mit etwas Crema di Balsamico servieren.
Etwas Leichtes ist zugleich etwas Angenehmes, Einfaches, es hat etwas Befreiendes. Es ist das Gegenteil vom Belastbaren, von Schwere, von Druck. Und doch betitelt Milan Kundera seinen Roman mit der "unerträglichen Leichtigkeit des Seins". Aber wie kann etwas Leichtes unerträglich sein?
Vielleicht, weil es nicht so einfach ist, in den Zustand völliger Leichtigkeit zu gelangen. Vielleicht, weil man für die Leichtigkeit zunächst das Schwere loslassen muss - Ballast, Stress, Gedanken, Sorgen, Erinnerungen, die Vergangenheit. Aber das alles einfach ausblenden? So leicht scheint das mit der Leichtigkeit dann tatsächlich nicht zu sein ...
Nähern wir uns dem Thema vielleicht einmal von einer anderen Seite. Wenn ich mich schon nicht so einfach von meinen Gedanken und Sorgen oder dem mich umgebenden Stress befreien kann, kann ich zumindest dafür sorgen, dass kein weiterer Ballast hinzukommt. Dabei kann, wie ich finde, ein leichtes Gericht schon einmal ein Anfang sein! Etwas leicht verdauliches, etwas, das nicht so schwer im Magen liegt, wie ein frischer Salat, Fisch an gedünstetem Gemüse, ein Obstteller. Und am Ende fühlt man sich vielleicht tatsächlich etwas leichter, denn heißt es nicht so schön "Du bist, was Du isst"?
Leichtigkeit durch leichtes Essen? Schaden kann es auf jeden Fall nicht - gerade im Sommer, bei einer leichten Brise und zu einem Gläschen leichtem Wein.
Einkaufsliste für einen leichten Salat aus Babyspinat, Pfirsichen, Chèvre und Dinkelspirelli (Tipp: Ziegenmilchkäse und Dinkel sind jeweils leichter bekömmlich als ihre Pendants Kuhmilchkäse und Weizen): 125g Babyspinat, 2 Pfirsiche, 100g Chèvre, 200g Dinkelspirelli (oder eine glutenfreie Alternative), 2 TL Honig, 20g gehobelte Mandeln, 40 ml Olivenöl, 2 MS gemahlene Muskatnuss, Crema di Balsamico, Salz und Pfeffer
Was ist zu tun? Die Dinkelspirelli nach Packungsanleitung in Salzwasser al dente kochen. Die Pfirsiche achteln und mit etwas Olivenöl in eine ofenfeste Form legen. Den Honig über die Pfirsichscheiben träufeln und bei 180°C für 20 Minuten backen.
Die gehobelten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Nebenbei 75 g Babyspinat, die 40 ml Olivenöl, 2 MS Muskatnuss, etwas Salz und Pfeffer mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse vermengen.
Die abgekühlten Spirelli mit dem Spinatpesto vermengen. Dann die restlichen Babyspinatblätter und die Manedeln untermengen. Ggf. noch etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl hinzufügen.
Den Spirelli-Spinat-Salat auf Tellern verteilen. Die Pfirsichscheiben und den grob zerbröselten Chèvre darüber geben und mit etwas Crema di Balsamico servieren.
Sonntag, 16. Juni 2013
Weniger is(s)t mehr: Pesto-Kreationen aus Niederbayern
Die Pesto-Kreationen von Margarete und Paul Stoiber aus Niederbayern enthalten weder Nüsse noch Käse, sondern nur feinste Kräuter aus eigenem Anbau, Gewürze und Olivenöl (natürlich alles aus kontrolliert biologischem Anbau). Sie schmecken daher intensiver, wodurch wiederum geringere Mengen vonnöten sind (was die nicht gerade günstigen Preise rechtfertigt). Außerdem sind sie dadurch länger haltbar - "aber nur wenn man die Beschreibung auf dem Glas genau befolgt:", so Paul Stoiber, den ich vergangene Woche persönlich kennen lernen durfte, "Nach dem Gebrauch die Oberfläche glatt streichen, Rand sauber halten, immer mit Olivenöl auffüllen und ganz wichtig: niemals im Kühlschrank lagern!". "Aber wie lange genau hält nun so ein Glas", wollte ich wissen. Die Antwort des frohsinnigen Mannes, der sich auch "Kräuterbauer" nennt, kam prompt und überzeugend: "Bis es leer ist!" Was soll man da noch erwidern?Nun, in einer Sache muss ich dem Niederbayern dann doch widersprechen: Ganz so lange kann so ein Gläschen nicht halten, denn den Pesto-Kreationen mit den ausgefallenen Namen, wie "Frühlingskuss" (mit Bärlauch aus Wildsammlung), "Schwarzes Gold" (mit Oliven), "Brennende Liebe" (mit Brennessel und Chili) oder "Sommerfrische" (mit Zitronenmelisse, Oregano, Thymian und Ysop), kann man kaum widerstehen. Ob zu Salat, Fisch, Fleisch, Gemüse oder Pasta, ob als Dip, Sauce, Aufstrich oder Marinade, sie passen und schmecken zu fast allem - das Minzpesto "After Huui" empfiehlt Paul Stoiber sogar mit Honig aufs Brot zu schmieren.
Ich habe mich zunächst für eine etwas weniger exotische Variante entschieden und das Pesto "Royal" (für Estragon-Liebhaber) als Dressing für einen Avocado-Radieschen-Salat mit Ziegenfrischkäse verwendet. 2 Teelöffel Pesto reichen dafür voll und ganz, denn: Weniger is(s)t hier mehr!
Einkaufsliste (ca. 4 Vorspeiseportionen): 1 Avocado, 5 große Radieschen, 50g Ziegenfrischkäse, 2 TL Pesto "Royal", 2 EL feinstes Olivenöl, etwas Zitronensaft, 1 TL flüssiger Honig, 1 Handvoll Basilikumblätter, Salz und Pfeffer
Was ist zu tun? Die Avocado schälen in Würfel schneiden und in einer großen Schale mit dem Zitronensaft vermengen (dadurch wird die Avocado nicht braun). Die Radischen waschen, in Scheiben schneiden und zur Avocado geben.
Pesto und Olivenöl vermengen, zu Avocado und Radischen geben und alles vorsichtig vermengen, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat auf Teller verteilen und den Ziegenfrischkäse darüber zerbröseln. Etwas Honig gleichmäßig darüber verteilen. Die Basilikumblätter in Streifen schneiden und ebenfalls über den Salat geben.
"Royal", "Sommerfrische", "Frühlingskuss" & Co. können entweder direkt über die Webseite des Kräuterbauern bezogen werden oder über verschiedene Händler in ganz Deutschland. Diese sind ebenfalls auf der Webseite hinterlegt: www.kräuterbauer.de
Montag, 3. September 2012
Die Mittagspause: Fast Food vorm Computer
Wenn sich die Uhrzeiger wochentags in Richtung 12:00 Uhr bewegen, kann man in Büros, Geschäften und Läden eine gewisse Unruhe wahrnehmen. Fragen wie "Wann wollen wir in die Kantine?", "Wo wollen wir heute Mittag essen gehen?" oder "Möchtet Ihr auch etwas bestellen?" werden gestellt und beantwortet. Die Mittagspause spielt eine wichtige Rolle im deutschen Arbeitsalltag. Was dabei auf die Teller kommt, und in welchem Rahmen die Mahlzeit eingenommen wird, nimmt dabei oft die weniger wichtige Rolle ein.
Wenn ich nicht gerade blogge, arbeite auch ich wochentags in einem Büro (schließlich muss ich meine Leidenschaft für gutes Essen und hochwertige Lebensmittel irgendwie finanzieren :)). Bei uns gibt es keine Kantine, sodass meine Kollegen und ich entweder in einem der Restaurants in der Nähe essen gehen, einen Lieferservice beauftragen, uns mit Essen zu versorgen oder etwas Selbstgemachtes von zu Hause mitbringen. Dabei bin ich jeden Tag von Neuem überrascht, wie viele Lieferjungs Pizza, Burger oder fettige Pasta liefern. Von der Qualität des bevorzugten Mittagsmahls abgesehen, finde ich es auch überraschend, wie viele Kollegen Ihr Essen schnell in sich "hineinstopfen", um noch viel schneller wieder vor dem Rechner zu sitzen. Die Steigerung: Einige nehmen sich noch nicht einmal die Zeit ihren Arbeitsplatz zu verlassen und nehmen das Essen vor dem Computer zu sich. Die Devise scheint zu lauten: Hauptsache es geht schnell! Nährwert des Essens und deren Qualität spielen eine untergeordnete Rolle.
Dabei geht es in der Mittagspause noch nicht einmal nur um das Essen. Klar, normalerweise sollte die Hauptmahlzeit ausgewogen sein, eher leicht, damit man nach der Pause nicht in Müdigkeit verfällt, und einen mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen, die einem die nötige Energie für den Rest des Tages geben. Was aber mindestens genauso wichtig wie die gesunde Mahlzeit ist, dass man in der Mittagspause wirklich Pause macht, den Kopf für einige Moment frei bekommt und seinem Körper wenn möglich noch ein wenig Bewegung gönnt - dies gilt vor allem, wenn man einen Schreibtischjob nachgeht.
Musstest Du bei dieser Beschreibung an der ein oder anderen Stelle an Dich selbst denken? Findest Du dich hier wieder? Dann nehme Dir doch einfach einmal für eine Woche vor (eine Woche reicht erstmal, sehe einfach wie Du dich danach fühlst), Deine Mittagspause bewusst als Pause zu nutzen, Deinen Arbeitsplatz für das Mittagessen zu verlassen, Dir ein bisschen Bewegung und frische Luft zu gönnen und das Essen mit Aufmerksamkeit zu Dir zu nehmen, dabei auf Pizza, Burger und sonstiges Fast Food zu verzichten und lieber zu Salat, Gemüse, Reis und ähnlichem zu greifen. Vielleicht möchtest Du Dir sogar einmal etwas Selbstgemachtes mit ins Büro nehmen, dann weißt Du ganz genau, was Du zu Dir nimmst - oft verstecken sich in einer vermeidlich leichten Mahlzeit in der Kantine oder im Restaurant nämlich Fette und andere Inhaltsstoffe, die das Essen schwerer und ungesünder machen als man denkt!
Es bedarf also nicht viel, um aus der Mittagspause eine richtige Pause zu machen, die Körper und Geist mit der nötigen Energie für den restlichen Arbeitstag versorgt. Dabei sollte die Devise anstelle von "Hauptsache schnell" lieber "Nehme Dir bewusst Zeit und achte darauf, was Du zu Dir nimmst!" lauten!
Und damit der Einstieg in die bewusste Mittagspause nicht allzu schwer fällt, folgt an dieser Stelle noch eine Inspiration für ein selbst gemachtes Mittagessen, das sich gut zum Mitnehmen ins Büro eignet und dort sowohl aufgewärmt oder auch kalt genossen werden kann: Quinoa-Karotten-Fenchel-Salat mit Hüttenkäse.
Shopping-Liste (ca. 2-3 Portionen): 300g Karotten, 1 mittelgroße Fenchelknolle mit Grün (ca. 350g), 100g Quinoa, 200g Hüttenkäse, 1 kleine Knoblauchzehe, 25g Krübiskerne, 25g Datteln (ca. 4 Stück), 1 TL Fenchelsaat, Zucker (oder Xucker), Meer- oder Steinsalz, Pfeffer, Olivenöl (alle Produkte wie immer bevorzugt in Bio-Qualität bzw. aus regionalem Anbau)
To Do's: 200ml Wasser mit etwas Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Den Quinoa unter fließendem Wasser abwaschen und in das kochende Wasser geben. Bei niedriger Hitze für ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Quinoasamen das Wasser komplett aufgesogen haben; hin und wieder umrühren. Dann vom Herd nehmen und den Quinoa mit einer Gabel auflockern.
Währenddessen, die Karotten und den Fenchel waschen. Die Karotten schälen und in Stifte schneiden (ca. 3 cm lang). Die Fenchelknolle der Breite nach halbieren, den Stunk und das Grün entfernen. Das Grün aufheben. Den Fenchel in Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein würfeln.
In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch in die Pfanne geben und einige Sekunden anschwitzen (er sollte nicht braun werden). Dann direkt die Karottenstifte und Fenchelscheiben hinzugeben und für 3-4 Minuten dünsten. 1 TL Fenchelsaat, 1/2 TL Zucker und etwas Salz hinzugeben, vermengen und für 3-4 weitere Minuten dünsten. Karotten und Fenchel sollten noch bissfest sein.
Nebenbei etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kürbiskerne darin rösten, bis sie leise knacken. Außerdem die Datteln fein würfeln und das Fenchelgrün grob zerkleinern.
Dann den Quinoa, die Kürbiskerne, die Datteln und das Fenchelgrün zum Gemüse geben und alles vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat mit einem Kleks Hüttenkäse genießen! Tipp: Wem der Hüttenkäse zu fade schmeckt, kann ein wenig Salz hinzugeben und mit dem Käse vermengen.
Weitere einfache Rezepte für die Mittagspause sowie mehr Details zum Thema Essen in der Mittagspause, wie die Psyche bei der Essenswahl mit entscheidet oder wo versteckte Kalorien schlummern, sind in dem Artikel "Besser essen im Alltag - Wie man auch bei Stress gesund genießt" in der aktuellen Ausgabe (August/September 2012) der ZEITWissen zu finden.
Wenn ich nicht gerade blogge, arbeite auch ich wochentags in einem Büro (schließlich muss ich meine Leidenschaft für gutes Essen und hochwertige Lebensmittel irgendwie finanzieren :)). Bei uns gibt es keine Kantine, sodass meine Kollegen und ich entweder in einem der Restaurants in der Nähe essen gehen, einen Lieferservice beauftragen, uns mit Essen zu versorgen oder etwas Selbstgemachtes von zu Hause mitbringen. Dabei bin ich jeden Tag von Neuem überrascht, wie viele Lieferjungs Pizza, Burger oder fettige Pasta liefern. Von der Qualität des bevorzugten Mittagsmahls abgesehen, finde ich es auch überraschend, wie viele Kollegen Ihr Essen schnell in sich "hineinstopfen", um noch viel schneller wieder vor dem Rechner zu sitzen. Die Steigerung: Einige nehmen sich noch nicht einmal die Zeit ihren Arbeitsplatz zu verlassen und nehmen das Essen vor dem Computer zu sich. Die Devise scheint zu lauten: Hauptsache es geht schnell! Nährwert des Essens und deren Qualität spielen eine untergeordnete Rolle.
Dabei geht es in der Mittagspause noch nicht einmal nur um das Essen. Klar, normalerweise sollte die Hauptmahlzeit ausgewogen sein, eher leicht, damit man nach der Pause nicht in Müdigkeit verfällt, und einen mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen, die einem die nötige Energie für den Rest des Tages geben. Was aber mindestens genauso wichtig wie die gesunde Mahlzeit ist, dass man in der Mittagspause wirklich Pause macht, den Kopf für einige Moment frei bekommt und seinem Körper wenn möglich noch ein wenig Bewegung gönnt - dies gilt vor allem, wenn man einen Schreibtischjob nachgeht.
Musstest Du bei dieser Beschreibung an der ein oder anderen Stelle an Dich selbst denken? Findest Du dich hier wieder? Dann nehme Dir doch einfach einmal für eine Woche vor (eine Woche reicht erstmal, sehe einfach wie Du dich danach fühlst), Deine Mittagspause bewusst als Pause zu nutzen, Deinen Arbeitsplatz für das Mittagessen zu verlassen, Dir ein bisschen Bewegung und frische Luft zu gönnen und das Essen mit Aufmerksamkeit zu Dir zu nehmen, dabei auf Pizza, Burger und sonstiges Fast Food zu verzichten und lieber zu Salat, Gemüse, Reis und ähnlichem zu greifen. Vielleicht möchtest Du Dir sogar einmal etwas Selbstgemachtes mit ins Büro nehmen, dann weißt Du ganz genau, was Du zu Dir nimmst - oft verstecken sich in einer vermeidlich leichten Mahlzeit in der Kantine oder im Restaurant nämlich Fette und andere Inhaltsstoffe, die das Essen schwerer und ungesünder machen als man denkt!
Es bedarf also nicht viel, um aus der Mittagspause eine richtige Pause zu machen, die Körper und Geist mit der nötigen Energie für den restlichen Arbeitstag versorgt. Dabei sollte die Devise anstelle von "Hauptsache schnell" lieber "Nehme Dir bewusst Zeit und achte darauf, was Du zu Dir nimmst!" lauten!
Und damit der Einstieg in die bewusste Mittagspause nicht allzu schwer fällt, folgt an dieser Stelle noch eine Inspiration für ein selbst gemachtes Mittagessen, das sich gut zum Mitnehmen ins Büro eignet und dort sowohl aufgewärmt oder auch kalt genossen werden kann: Quinoa-Karotten-Fenchel-Salat mit Hüttenkäse.
Shopping-Liste (ca. 2-3 Portionen): 300g Karotten, 1 mittelgroße Fenchelknolle mit Grün (ca. 350g), 100g Quinoa, 200g Hüttenkäse, 1 kleine Knoblauchzehe, 25g Krübiskerne, 25g Datteln (ca. 4 Stück), 1 TL Fenchelsaat, Zucker (oder Xucker), Meer- oder Steinsalz, Pfeffer, Olivenöl (alle Produkte wie immer bevorzugt in Bio-Qualität bzw. aus regionalem Anbau)
To Do's: 200ml Wasser mit etwas Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Den Quinoa unter fließendem Wasser abwaschen und in das kochende Wasser geben. Bei niedriger Hitze für ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Quinoasamen das Wasser komplett aufgesogen haben; hin und wieder umrühren. Dann vom Herd nehmen und den Quinoa mit einer Gabel auflockern.
Währenddessen, die Karotten und den Fenchel waschen. Die Karotten schälen und in Stifte schneiden (ca. 3 cm lang). Die Fenchelknolle der Breite nach halbieren, den Stunk und das Grün entfernen. Das Grün aufheben. Den Fenchel in Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein würfeln.
In einer Pfanne ausreichend Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch in die Pfanne geben und einige Sekunden anschwitzen (er sollte nicht braun werden). Dann direkt die Karottenstifte und Fenchelscheiben hinzugeben und für 3-4 Minuten dünsten. 1 TL Fenchelsaat, 1/2 TL Zucker und etwas Salz hinzugeben, vermengen und für 3-4 weitere Minuten dünsten. Karotten und Fenchel sollten noch bissfest sein.
Nebenbei etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Kürbiskerne darin rösten, bis sie leise knacken. Außerdem die Datteln fein würfeln und das Fenchelgrün grob zerkleinern.
Dann den Quinoa, die Kürbiskerne, die Datteln und das Fenchelgrün zum Gemüse geben und alles vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat mit einem Kleks Hüttenkäse genießen! Tipp: Wem der Hüttenkäse zu fade schmeckt, kann ein wenig Salz hinzugeben und mit dem Käse vermengen.
Weitere einfache Rezepte für die Mittagspause sowie mehr Details zum Thema Essen in der Mittagspause, wie die Psyche bei der Essenswahl mit entscheidet oder wo versteckte Kalorien schlummern, sind in dem Artikel "Besser essen im Alltag - Wie man auch bei Stress gesund genießt" in der aktuellen Ausgabe (August/September 2012) der ZEITWissen zu finden.
Dienstag, 17. Juli 2012
Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl
Neben Salz und Pfeffer gehört für mich Öl - und zwar insbesondere Olivenöl - zur absoluten Grundausstattung in der Küche. Neben Salz und Pfeffer braucht es für mich aber auch nicht viel mehr als Olivenöl und ein frisches Stück Ciabatta, um den Gaumen zu befriedigen. Einzig die Qualität des Öls muss dabei stimmen! Was sich so trivial anhört, gestaltet sich bei der heutigen Auswahl an Olivenölen allerdings gar nicht so einfach.
Extra vergine, vergine oder einfach nur Olivenöl? Kaltgepresst oder nicht? Griechisches, italienisches, spanisches oder vielleicht französisches Öl? Dabei sagen weder die Flaschenangaben noch das Herrkunftsland etwas über die Qualität des Öls aus!
Für das Olivenöl extra vergine (auch als "natives Olivenöl extra" bezeichnet), werden Oliven im optimalen Reifestadium geerntet und innerhalb weniger Stunden verarbeitet, um die Fermentation oder Oxidation der Früchte zu vermeiden. Denn nur auf diese Weise werden die gesunden Inhaltsstoffe der Oliven erhalten, die Olivenöl zu einem gesundheitsfördernden Nahrungsmittel machen. Olivenöl vergine (oder auch "natives Olivenöl") darf aus nicht ganz frischen und/oder beschädigten Olivenöl hergestellt werden. Das bedeutet auch, dass wichtige Inhaltsstoffe in der Produktion verloren gegangen sind. Einfaches "Olivenöl" wiederum besteht aus so genanntem Lampantöl, das aus vom Boden aufgesammelten und teilweise angefaulten Oliven sowie einer kleinen Menge an nativem Olivenöl besteht. Dass diese Art von Öl die gesunden, positiven Inhaltsstoffe der Olive größtenteils oder sogar gänzlich verloren hat, ist, denke ich, selbsterklärend.
Aber auch die bloße Bezeichnung "extra vergine" garantiert nicht die Qualität des Öls! Gemäß der Olivenöl-EU-Verordnung darf ein Olivenöl als extra vergine bezeichnet werden, das während dessen Herstellungsprozess keinen Temperaturen von über 27°C ausgesetzt war. Dabei verliert Olivenöl bereits bei relativ geringen Temperaturen an wertvollen Inhaltsstoffen! Ein qualitativ hochwertiges Produkt wird daher in der Herstellung nicht mehr als 20°C ausgesetzt.
Des Weiteren zeichnet sich ein Qualitätsprodukt durch handgepflückte Früchte aus, denn nur eine schonende Ernte, in der die Beschädigung der Früchte vermieden wird, erlaubt eine Minimierung des Fermentationsprozesses. Auch offenbart der Säuregrad des Öls seine Qualitätststufe. Hochwertige Öle weisen einen Gehalt freier Fettsäuren von 0,1 bis 0,3% aus. Leider kann man diese Angaben auf den Flaschen meist nicht finden, sodass man sich bei der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Olivenöl in erster Linie auf seinen Gaumen verlassen muss: Das Olivenöl sollte leicht bitter schmecken und ein Kratzen um Hals hinterlassen!
Wer sich nicht auf seinen Gaumen verlassen möchte, dem rate ich einen kompetenten Händler für den Olivenölkauf aufzusuchen, der bei der Auswahl beraten kann. Auch Olivenöltests, zum Beispiel vom Feinschmecker-Magazin, können helfen. Oder aber man plant bei seinem nächsten Italien-, Spanien- oder Griechenlandurlaub einfach den Besuch beim Olivenbauern ein, um das Öl direkt vom Erzeuger zu erhalten und vielleicht sogar beim Herstellungsprozess zuzusehen! Wem das wiederum zu aufwändig ist, der hat mittlerweile auch über das Internet die Möglichkeit, Olivenöl so direkt wie möglich vom Erzeuger und ohne viele Zwischenhändler zu kaufen, zum Beispiel über Reine Olive No. 1 oder die arteFakt Olivenölkampagne.
Wenn man dann endlich "sein" Olivenöl bester Qualität gefunden hat, belohnt einen das flüssige Gold mit einem Aroma, das seines gleichen sucht und aus einem Gericht ein Geschmackserlebnis macht! Einfach Olivenöl auf einen Teller geben, etwas Salz und Pfeffer darüber verteilen, ein frisches Ciabatta hinein tunken, die Augen schließen und genießen! Oder wie wäre es mit Rote Bete-Carpaccio an Hüttenkäse und Olivenöl?
Shopping-Liste für Rote Bete-Carpaccio an Hüttenkäse und Olivenöl (ca. 4 Vorspeiseportionen): 350g Rote Bete (ca. 3-4 Knollen), 200g Hüttenkäse, ca. 1/4-1/2 TL Meersalz, 2 TL Sonnenblumenkerne, 1/2 Schälchen Kresse, ca. 6-8 EL Olivenöl bester Qualität, Pfeffer
Was ist zu tun? Rote Bete waschen, schälen und mithilfe eines Gemüsehobels in sehr dünne Scheiben schneiden und beiseite stellen. Das Salz zum Hüttenkäse geben und vermengen (einmal kurz abschmecken und je nach Geschmack noch etwas mehr Salz hinzufügen). Nebenbei, die Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne oder Topf rösten, bis sie leicht braun werden. Die Kresse waschen und dann vorsichtig trocken tupfen.
Die Rote Bete-Scheiben kreisförmig auf den Tellern anrichten und den Hüttenkäse in die Mitte des Kreises geben. Darauf die Kresse drapieren. Ca. 2 EL Olivenöl pro Teller auf die Rote Bete verteilen. Zum Schluss etwas frischen Pfeffer darüber streuen.
Wer noch mehr über Qualitätsmerkmale und die gesunden Inhaltsstoffe von Olivenöl erfahren möchte, wird auf der Internetseite "Zentrum für Gesundheit" fündig, von der ich einige, der hier angegebenen Informationen habe.
Extra vergine, vergine oder einfach nur Olivenöl? Kaltgepresst oder nicht? Griechisches, italienisches, spanisches oder vielleicht französisches Öl? Dabei sagen weder die Flaschenangaben noch das Herrkunftsland etwas über die Qualität des Öls aus!
Für das Olivenöl extra vergine (auch als "natives Olivenöl extra" bezeichnet), werden Oliven im optimalen Reifestadium geerntet und innerhalb weniger Stunden verarbeitet, um die Fermentation oder Oxidation der Früchte zu vermeiden. Denn nur auf diese Weise werden die gesunden Inhaltsstoffe der Oliven erhalten, die Olivenöl zu einem gesundheitsfördernden Nahrungsmittel machen. Olivenöl vergine (oder auch "natives Olivenöl") darf aus nicht ganz frischen und/oder beschädigten Olivenöl hergestellt werden. Das bedeutet auch, dass wichtige Inhaltsstoffe in der Produktion verloren gegangen sind. Einfaches "Olivenöl" wiederum besteht aus so genanntem Lampantöl, das aus vom Boden aufgesammelten und teilweise angefaulten Oliven sowie einer kleinen Menge an nativem Olivenöl besteht. Dass diese Art von Öl die gesunden, positiven Inhaltsstoffe der Olive größtenteils oder sogar gänzlich verloren hat, ist, denke ich, selbsterklärend.
Aber auch die bloße Bezeichnung "extra vergine" garantiert nicht die Qualität des Öls! Gemäß der Olivenöl-EU-Verordnung darf ein Olivenöl als extra vergine bezeichnet werden, das während dessen Herstellungsprozess keinen Temperaturen von über 27°C ausgesetzt war. Dabei verliert Olivenöl bereits bei relativ geringen Temperaturen an wertvollen Inhaltsstoffen! Ein qualitativ hochwertiges Produkt wird daher in der Herstellung nicht mehr als 20°C ausgesetzt.
Des Weiteren zeichnet sich ein Qualitätsprodukt durch handgepflückte Früchte aus, denn nur eine schonende Ernte, in der die Beschädigung der Früchte vermieden wird, erlaubt eine Minimierung des Fermentationsprozesses. Auch offenbart der Säuregrad des Öls seine Qualitätststufe. Hochwertige Öle weisen einen Gehalt freier Fettsäuren von 0,1 bis 0,3% aus. Leider kann man diese Angaben auf den Flaschen meist nicht finden, sodass man sich bei der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Olivenöl in erster Linie auf seinen Gaumen verlassen muss: Das Olivenöl sollte leicht bitter schmecken und ein Kratzen um Hals hinterlassen!
Wer sich nicht auf seinen Gaumen verlassen möchte, dem rate ich einen kompetenten Händler für den Olivenölkauf aufzusuchen, der bei der Auswahl beraten kann. Auch Olivenöltests, zum Beispiel vom Feinschmecker-Magazin, können helfen. Oder aber man plant bei seinem nächsten Italien-, Spanien- oder Griechenlandurlaub einfach den Besuch beim Olivenbauern ein, um das Öl direkt vom Erzeuger zu erhalten und vielleicht sogar beim Herstellungsprozess zuzusehen! Wem das wiederum zu aufwändig ist, der hat mittlerweile auch über das Internet die Möglichkeit, Olivenöl so direkt wie möglich vom Erzeuger und ohne viele Zwischenhändler zu kaufen, zum Beispiel über Reine Olive No. 1 oder die arteFakt Olivenölkampagne.
Wenn man dann endlich "sein" Olivenöl bester Qualität gefunden hat, belohnt einen das flüssige Gold mit einem Aroma, das seines gleichen sucht und aus einem Gericht ein Geschmackserlebnis macht! Einfach Olivenöl auf einen Teller geben, etwas Salz und Pfeffer darüber verteilen, ein frisches Ciabatta hinein tunken, die Augen schließen und genießen! Oder wie wäre es mit Rote Bete-Carpaccio an Hüttenkäse und Olivenöl?
Shopping-Liste für Rote Bete-Carpaccio an Hüttenkäse und Olivenöl (ca. 4 Vorspeiseportionen): 350g Rote Bete (ca. 3-4 Knollen), 200g Hüttenkäse, ca. 1/4-1/2 TL Meersalz, 2 TL Sonnenblumenkerne, 1/2 Schälchen Kresse, ca. 6-8 EL Olivenöl bester Qualität, Pfeffer
Was ist zu tun? Rote Bete waschen, schälen und mithilfe eines Gemüsehobels in sehr dünne Scheiben schneiden und beiseite stellen. Das Salz zum Hüttenkäse geben und vermengen (einmal kurz abschmecken und je nach Geschmack noch etwas mehr Salz hinzufügen). Nebenbei, die Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne oder Topf rösten, bis sie leicht braun werden. Die Kresse waschen und dann vorsichtig trocken tupfen.
Die Rote Bete-Scheiben kreisförmig auf den Tellern anrichten und den Hüttenkäse in die Mitte des Kreises geben. Darauf die Kresse drapieren. Ca. 2 EL Olivenöl pro Teller auf die Rote Bete verteilen. Zum Schluss etwas frischen Pfeffer darüber streuen.
Wer noch mehr über Qualitätsmerkmale und die gesunden Inhaltsstoffe von Olivenöl erfahren möchte, wird auf der Internetseite "Zentrum für Gesundheit" fündig, von der ich einige, der hier angegebenen Informationen habe.
Montag, 11. Juni 2012
Essen ist ein Fest!
Spanische Tapas, italienische Antipasti oder venezianische Cicchetti, griechische, arabische oder türkische Meze. Zu Deutsch: Kleinigkeiten, Häppchen, Appetitanreger. Allerdings versinnbildlicht keine dieser Bezeichnungen die große Kultur der kleinen Speisen in den südländischen Küchen richtig. Klar, in der deutschen oder auch anderen nördlicheren Küchen sind sie in dieser Form auch nicht verankert. Aber wieso eigentlich?
Bei meinen Recherchen dazu habe ich unter anderem herausgefunden, dass die griechischen Meze oder Mezedes ursprünglich in Kaffeehäusern als Form der Gastfreundschaft serviert wurden. Auch die italienischen Antipasti werden in einer Menüabfolge nicht unbedingt als Vorspeise serviert, sondern eher vor dem richtigen Abendessen in einer Bar zu Prosecco oder Vino Bianco gereicht. Als Symbol der Gastfreundschaft kann man sie ebenfalls verstehen, denn wenn man zum Aperitivo in eine Bar geht, zahlt man nur für das Getränk, das Antipastibuffet gibt es sozusagen umsonst dazu. In beiden Fällen spielt also ein gastfeundschaftlicher Aspekt eine wichtige Rolle, wenn gefüllte Weinblätter, Grillgemüse, Prosciutto und weitere Köstlichkeiten serviert werden.
Bei Antipasti, Tapas & Co. geht es aber auch und im Besonderen um Gesellschaft! In Spanien, genauso wie in Italien, werden Tapas oder Pinchos in erster Linie in Bars verspeist und zwar mit der Familie, Freunden oder Bekannten. Dazu gibt es ein Caña (ein kleines Bier) und man unterhält sich. Welchen Stellenwert das soziale Zusammenkommen in Spanien hat, zeigt der Fakt, dass Spanien als Land mit den meisten Bars pro Kopf bekannt ist!
In der Türkei können die landestypischen Meze einen Teil der Hauptmahlzeit am Mittag oder Abend darstellen. Gerade beim Abendessen begleiten die Meze dabei das Essen bis über die Hauptspeise hinweg den ganzen Abend. Generell werden in der Türkei nie nur Getränke serviert! Immer gibt es Meze oder Salat dazu, wie ich von einem Bekannten weiß. Es geht bei dem Verzehr der türkischen Appetitanreger also ebenfalls um Gesellschaft und Geselligkeit!
Die Schlussfolgerung, die ich aus der hier genannten Esskulturen ziehe, ist, dass die südländischen Häppchen auf dem Stellenwert des Essens sowie der Freude am gesellschaftlichen Zusammenkommen beruhen. Speisen bedeutet hier nicht einfach nur das Aufnehmen von Nahrung und sich treffen bedeutet nicht einfach nur zusammen sitzen. Vielmehr ergänzt das eine das andere! Man kommt zusammen, tauscht sich aus, lacht, trinkt und dabei genießt, speist oder nascht man gemeinsam. Besonders praktisch und kommunikativ sind dabei natürlich kleine Häppchen! Aber egal ob nun kleine Portionen oder die vollumfängliche Mahlzeit, in den südlichen Ländern wird aus dem Essen generell immer eis Fest, ein Fest der Geselligkeit!
Ich finde wir können uns öfters ein Beispiel an Italien, Spanien, der Türkei und Griechenland nehmen und die Mahlzeit zu einem gesellschaftlichen Fest machen! Denn essen sollte nicht nur gleich essen sein, es sollte vielmehr ein Genuss sein und wie kann man besser genießen als mit den Menschen, die man gern hat?
Shopping-Liste für Auberginen-Röllchen mit einer Ricotta-Feigen-Füllung (eine italienische Kleinigkeit): 2 mittelgroße Auberginen (ca. 400g), 200g Ricotta, 3 getrocknete Feigen (ca. 50g), 3 TL Pinienkerne, 1-2 Knoblauchzehen (zerdrückt), abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone, Chiliflocken, 50ml Olivenöl, Salz, Pfeffer
To Do's: Den Backofen auf 200°C vorheizen. Olivenöl mit Knoblauch, Zitronenschale, Salz und Pfeffer vermengen. Auberginen in ca. 3mm breite Scheiben schneiden und mit der Olivenöl-Marinade von beiden Seiten bepinseln und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Auberginenscheiben ca. 5-7 Minuten im Ofen auf oberster Schiene backen (die Ränder sollten leicht bräunlich sein).
In der Zwischenzeit, die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Danach grob zerkleinern. Die Feigen in kleine Stücke schneiden. Ca. 4-6 EL Wasser erhitzen, die Feigenstücke hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Dann beiseite stellen und ca. 5 Minuten quellen lassen. Den Ricotta in ein Schüsselchen geben und Pinienkerne, Feigen und etwas Chiliflocken hinzugeben und gründlich verrühren. Je nach Geschmack etwas mehr Chiliflocken hinzugeben.
Pro Auberginenscheibe ca. 1 TL der Ricottafüllung nehmen und vorsichtig einrollen. Ggf. mit Zahnstochern befestigen. Und zum Schluss in Gesellschaft genießen.
Wer möchte kann die Auberginenröllchen mit Rucola und einer leichten Vinaigrette aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer servieren.
Bei meinen Recherchen dazu habe ich unter anderem herausgefunden, dass die griechischen Meze oder Mezedes ursprünglich in Kaffeehäusern als Form der Gastfreundschaft serviert wurden. Auch die italienischen Antipasti werden in einer Menüabfolge nicht unbedingt als Vorspeise serviert, sondern eher vor dem richtigen Abendessen in einer Bar zu Prosecco oder Vino Bianco gereicht. Als Symbol der Gastfreundschaft kann man sie ebenfalls verstehen, denn wenn man zum Aperitivo in eine Bar geht, zahlt man nur für das Getränk, das Antipastibuffet gibt es sozusagen umsonst dazu. In beiden Fällen spielt also ein gastfeundschaftlicher Aspekt eine wichtige Rolle, wenn gefüllte Weinblätter, Grillgemüse, Prosciutto und weitere Köstlichkeiten serviert werden.
Bei Antipasti, Tapas & Co. geht es aber auch und im Besonderen um Gesellschaft! In Spanien, genauso wie in Italien, werden Tapas oder Pinchos in erster Linie in Bars verspeist und zwar mit der Familie, Freunden oder Bekannten. Dazu gibt es ein Caña (ein kleines Bier) und man unterhält sich. Welchen Stellenwert das soziale Zusammenkommen in Spanien hat, zeigt der Fakt, dass Spanien als Land mit den meisten Bars pro Kopf bekannt ist!
In der Türkei können die landestypischen Meze einen Teil der Hauptmahlzeit am Mittag oder Abend darstellen. Gerade beim Abendessen begleiten die Meze dabei das Essen bis über die Hauptspeise hinweg den ganzen Abend. Generell werden in der Türkei nie nur Getränke serviert! Immer gibt es Meze oder Salat dazu, wie ich von einem Bekannten weiß. Es geht bei dem Verzehr der türkischen Appetitanreger also ebenfalls um Gesellschaft und Geselligkeit!
Die Schlussfolgerung, die ich aus der hier genannten Esskulturen ziehe, ist, dass die südländischen Häppchen auf dem Stellenwert des Essens sowie der Freude am gesellschaftlichen Zusammenkommen beruhen. Speisen bedeutet hier nicht einfach nur das Aufnehmen von Nahrung und sich treffen bedeutet nicht einfach nur zusammen sitzen. Vielmehr ergänzt das eine das andere! Man kommt zusammen, tauscht sich aus, lacht, trinkt und dabei genießt, speist oder nascht man gemeinsam. Besonders praktisch und kommunikativ sind dabei natürlich kleine Häppchen! Aber egal ob nun kleine Portionen oder die vollumfängliche Mahlzeit, in den südlichen Ländern wird aus dem Essen generell immer eis Fest, ein Fest der Geselligkeit!
Ich finde wir können uns öfters ein Beispiel an Italien, Spanien, der Türkei und Griechenland nehmen und die Mahlzeit zu einem gesellschaftlichen Fest machen! Denn essen sollte nicht nur gleich essen sein, es sollte vielmehr ein Genuss sein und wie kann man besser genießen als mit den Menschen, die man gern hat?
Shopping-Liste für Auberginen-Röllchen mit einer Ricotta-Feigen-Füllung (eine italienische Kleinigkeit): 2 mittelgroße Auberginen (ca. 400g), 200g Ricotta, 3 getrocknete Feigen (ca. 50g), 3 TL Pinienkerne, 1-2 Knoblauchzehen (zerdrückt), abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone, Chiliflocken, 50ml Olivenöl, Salz, Pfeffer
To Do's: Den Backofen auf 200°C vorheizen. Olivenöl mit Knoblauch, Zitronenschale, Salz und Pfeffer vermengen. Auberginen in ca. 3mm breite Scheiben schneiden und mit der Olivenöl-Marinade von beiden Seiten bepinseln und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Auberginenscheiben ca. 5-7 Minuten im Ofen auf oberster Schiene backen (die Ränder sollten leicht bräunlich sein).
In der Zwischenzeit, die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Danach grob zerkleinern. Die Feigen in kleine Stücke schneiden. Ca. 4-6 EL Wasser erhitzen, die Feigenstücke hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Dann beiseite stellen und ca. 5 Minuten quellen lassen. Den Ricotta in ein Schüsselchen geben und Pinienkerne, Feigen und etwas Chiliflocken hinzugeben und gründlich verrühren. Je nach Geschmack etwas mehr Chiliflocken hinzugeben.
Pro Auberginenscheibe ca. 1 TL der Ricottafüllung nehmen und vorsichtig einrollen. Ggf. mit Zahnstochern befestigen. Und zum Schluss in Gesellschaft genießen.
Wer möchte kann die Auberginenröllchen mit Rucola und einer leichten Vinaigrette aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer servieren.
Sonntag, 15. Januar 2012
Tolle Knolle
Insalata Caprese oder einfach Tomaten-Mozzarella ist definitiv ein Salatklassiker. Insbesondere im Sommer, wenn es draußen heiß ist, haben die knackige Tomaten und der leichter Mozzarella eine erfrischende Wirkung. Und im Winter?
Nun, im Winter sind die Tomaten nicht so knackig und Erfrischung ist bei den kühlen Temperaturen natürlich auch nicht gefragt. Wer aber dennoch nicht auf seinen Insalata Caprese verzichten möchte, der kann sich einfach einmal in der saisonalen Gemüsewelt, die der Winter zu bieten hat, umsehen. Dabei stößt man ganz schnell auf eine tolle Knolle, die nicht nur farblich an die sommerliche Tomate herankommt, sondern auch geschmacklich ganz wunderbar mit Mozzarella harmoniert. Hinzu kommt, dass sie wertvolle Vitamine (B1, B2, B6 und C) und Mineralstoffe (u.a. Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink) bietet, die den Körper gegen die eisigen Temperaturen schützen. Und gepaart mit Büffelmozzarella und Petersilienpesto ergibt sie einen sehr geschmackvollen und nährstoffreichen Wintersalat: die Rote Bete.
Shopping-Liste für winterlichen Caprese mit Rote Bete und Petersilienpesto (für 4 Vorspeise-Portionen): ca. 250g rote Beete (2-3 Knollen), 2 Päckchen Büffelmozzarella, 1 Bund glatte Petersilie, 3 EL Mandelstifte, 1/2 TL Rohrohrzucker, 1/4 TL frisch geriebene Zitronenschale, 2 EL frischer Zitronensaft, 2 EL Arganöl, 5 EL Olivenöl, 1 Prise Salz
To Do`s: Die Rote Bete (ungeschält) für 50-60 Minuten im Ofen bei 180°C backen.
Währenddessen das Pesto zubereiten. Dafür die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Danach abkühlen lassen. Die Petersilie fein hacken und zusammen mit den Mandelstiften, Zitronenschale und -saft, Zucker, Salz und Arganöl mixen oder mit einem Zauberstab fein pürieren. Dann das Olivenöl hinzugeben und vermengen (je nach Konsistenz noch etwas mehr Olivenöl hinzugeben).
Die gebackenen Rote Bete-Knollen abkühlen lassen, schälen und dann in dünne Scheiben schneiden. Den Mozzarella ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd mit den Rote Bete-Scheiben auf einen Tellern drapieren. Das Pesto darüber verteilen und noch einen Schuß mehr Olivenöl auf jeden Teller geben. Fertig!
Nun, im Winter sind die Tomaten nicht so knackig und Erfrischung ist bei den kühlen Temperaturen natürlich auch nicht gefragt. Wer aber dennoch nicht auf seinen Insalata Caprese verzichten möchte, der kann sich einfach einmal in der saisonalen Gemüsewelt, die der Winter zu bieten hat, umsehen. Dabei stößt man ganz schnell auf eine tolle Knolle, die nicht nur farblich an die sommerliche Tomate herankommt, sondern auch geschmacklich ganz wunderbar mit Mozzarella harmoniert. Hinzu kommt, dass sie wertvolle Vitamine (B1, B2, B6 und C) und Mineralstoffe (u.a. Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink) bietet, die den Körper gegen die eisigen Temperaturen schützen. Und gepaart mit Büffelmozzarella und Petersilienpesto ergibt sie einen sehr geschmackvollen und nährstoffreichen Wintersalat: die Rote Bete.
Shopping-Liste für winterlichen Caprese mit Rote Bete und Petersilienpesto (für 4 Vorspeise-Portionen): ca. 250g rote Beete (2-3 Knollen), 2 Päckchen Büffelmozzarella, 1 Bund glatte Petersilie, 3 EL Mandelstifte, 1/2 TL Rohrohrzucker, 1/4 TL frisch geriebene Zitronenschale, 2 EL frischer Zitronensaft, 2 EL Arganöl, 5 EL Olivenöl, 1 Prise Salz
To Do`s: Die Rote Bete (ungeschält) für 50-60 Minuten im Ofen bei 180°C backen.
Währenddessen das Pesto zubereiten. Dafür die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Danach abkühlen lassen. Die Petersilie fein hacken und zusammen mit den Mandelstiften, Zitronenschale und -saft, Zucker, Salz und Arganöl mixen oder mit einem Zauberstab fein pürieren. Dann das Olivenöl hinzugeben und vermengen (je nach Konsistenz noch etwas mehr Olivenöl hinzugeben).
Die gebackenen Rote Bete-Knollen abkühlen lassen, schälen und dann in dünne Scheiben schneiden. Den Mozzarella ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd mit den Rote Bete-Scheiben auf einen Tellern drapieren. Das Pesto darüber verteilen und noch einen Schuß mehr Olivenöl auf jeden Teller geben. Fertig!
Dienstag, 13. September 2011
Bewusst genießen... Oder: Gebackene Fetawürfel auf Romatomaten
…Wo ist der Tomatenstrauch gewachsen, der diese saftigen Tomaten hervorgebracht hat? Wie viele heiße Sonnentage und wie viel strömende Regentage haben die Tomaten miterlebt? Wer hat sie von ihrem Strauch gepflückt und in die Transportkiste gelegt? An welchen Wiesen und Feldern sind sie vorbei gefahren, bis sie am Stand des Wochenmarktes, an dem ich sie erworben habe, angekommen sind? Wer hat sie dort ausgepackt und behutsam platziert?
Mit der Reflektion über diese Fragen, hat sich der Verzehr der Tomaten plötzlich geändert – er wurde intensiver, bewusster und wertschätzender. Manchmal sollte man sich Gedanken über die Herkunft der Lebensmittel, die man tagtäglich einkauft und zu sich nimmt, machen und sie bewusster genießen. Versuche Dir doch auch einmal vorzustellen welchen Weg die Kartoffel, die Milch oder der Käse hinter sich gebracht hat, um auf Deinen Teller oder in Dein Glas zu gelangen und wer darin alles involviert war – vielleicht schmeckst Du ja den Unterschied!
To Do`s: Den Ofen auf 180°C vorheizen. Feta in würfelgroße Stücke schneiden und auf einem, mit Backpapier belegten, Blech verteilen. Je einen Tropfen Honig auf die obere Seite des Würfels geben und den Thymian gleichmäßig darauf verteilen. Den Thymian vorher ruhig ein wenig zwischen den Fingerspitzen verreiben, damit sich das Aroma stärker entfaltet. Fetawürfel 10 bis 15 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht zu bräunen beginnen.
In der Zwischenzeit, die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne fett goldbraun rösten und beiseite stellen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Tomaten längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden, Basilikum in Streifen schneiden.
In einer Pfanne Öl erhitzen, Kurkuma darin auflösen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Die Tomatenscheiben hinzugeben und bedeckt ca. 5 Minuten köcheln. Ggf. noch etwas Wasser hinzugeben, wenn die Tomaten nicht saftig genug waren, sodass etwas Soße entsteht. Das Basilikum unterrühren und mit Fleur de Sel abschmecken.
Die gedünsteten Tomaten auf zwei Teller verteilen und die Fetawürfel darauf drapieren. Mit Pinienkernen und Crema di Balsamico garnieren und bewusst genießen.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Spargelzeit!
Bei grünem Spargel war das was anderes - diesen mochte ich auch schon als kleines Kind. Ich weiß nicht ob es an der Farbe liegt, die durch Sonnenlicht gebildetes Chlorophyll entsteht, da grüner Spargel über der Erde wächst. Vielleicht aber auch daran, dass man ihn vielseitiger verwenden kann. Und das habe ich an dieser Stelle auch getan: mit einem grünen Spargel-Chicorée-Salat mit marinierten Erdbeeren und einer Honig-Senf-Joghurt-Vinaigrette.
Shopping-Liste (für 3-4 Vorspeiseportionen): 300g grüner Spargel, 2 Chicorée Knollen, 200g Erdbeeren, 1/2 TL Crema di Balsamico
Und für die Vinaigrette: 2 EL Balsamico Bianco, 1 EL Soja Joghurt, 1 TL Orangensenf (oder mittelscharfen Senf), 1 TL flüssigen Honig, Salz, Pfeffer, 4 EL Olivenöl
To Do`s: Für die Vinaigrette, zunächst Balsamico, Joghurt, Senf, Honig, Salz und Pfeffer gründlich vermengen. Dann das Olivenöl ebenfalls gründlich untermengen.
Die Erdbeeren waschen, in kleine Stücke schneiden und mit der Crema di Balsamico vermengen. Die Erdbeeren während der restlichen Zubereitungszeit einfach ziehen lassen.
Die harten Enden vom Spargel entfernen und in ca. 3cm große Stücke schneiden. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, salzen und die Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze ca. 5 bis 7 Minuten köcheln lassen. Probeweise einfach mit einer Gabel in die Spargelstücke pieksen, um zu sehen ob sie weich ist. Dann den Spargel herausnehmen und ein wenig abkühlen lassen.
Zuletzt die harten Enden der Chicorée-Knollen entfernen, die Blätter abzupfen und der Breite nach dritteln. Dann waschen und direkt mit dem Spargel, den Erdbeeren und der Vinaigrette vermischen. Fertig!
Montag, 6. Dezember 2010
Light Christmas
Allerdings finde ich, dass es auch während den Weihnachtstagen ruhig mal etwas Leichtes geben darf! Und dabei muss ja gar nicht auf den weihnachtlichen Geschmack verzichtet werden, denn dieser lauwarme Orangen-Fenchel-Salat duftet nach Zimt und Sternanis!
Shopping-Liste (2-4 Portionen)...
...für den Salat: 1 Fenchelknolle, 1 Orangen (unbehandelt), 1 Schalotte, 2 EL Olivenöl, 1 TL Zucker, 1 Sternanis, 1 Zimtstange, 2-3 Handvoll Sprossen
...für die Vinaigrette: 1 Orange (unbehandelt), 1/2 Zitrone (unbehandelt), 1 TL Orangensenf (gibts z.B. im Bio-Supermarkt), 1 TL Honig, 1/2 TL Zimt, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer
To Do´s: Für die Vinaigrette, die Schale der Orange und der Zitrone fein abreiben und mit dem Saft der jeweils halben Orange und Zitrone in ein Schüsselchen geben. Den Senf, Honig, Zimt und ein wenig Salz und Pfeffer hinzugeben und gründlich vermengen. Zum Schluss das Olivenöl untermengen.
Für den Salat, zunächst die Fenchelknolle putzen, das Grün und den harten Stunck entfernen und in feine Scheiben schneiden. Die Schalotte ebenfalls in Scheiben schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fenchel- und Schalottenscheiben darin anschwitzen. Den Zucker hinzugeben, karamellisieren und mit dem Saft der von der Vinaigrette übrig gebliebenen Orangenhälfte ablöschen. Den Sternanis und die Zimtstange hinzugeben und bei mittlerer Hitze weich garen.
Wenn sich der Orangensaft fast aufgelöst hat, die Pfanne vom Herd nehmen. Die verbleibende Orange gründlich schälen (auch die weiße Haut entfernen), halbieren und Filetstücke herausschneiden. Die Orangenfilets zum Fenchel geben und damit vermengen. Den Sternanis und die Zimtstange entfernen und den Salat auf Tellern verteilen. Je eine Handvoll Sproßen auf den Salat drapieren, Vinaigrette hinzugeben und mit einer Zimtstange oder einem Sternanis dekorieren.
Und falls auf die üppige Hauptspeise nicht verzichtet werden soll, passt dieser Salat auch gut als Vorspeise zum Weihnachtsmenü!
Sonntag, 14. November 2010
En Vogue im Herbst
Während der Sommer in der Obst- und Gemüsewelt eher auf leuchtende Farben setzt - vom kräftigen Kirschrot über ein sattes Spargelgrün bis hin zu einem strahlendem Apricot -, besinnt sich der Herbst auf mildere, gedecktere Farben.
Durch die Farbtrends von Obst und Gemüse inspiriert, entstand nun dieser herbstliche Salat aus goldgelben Birnen, sandfarbenen Maronen und blassgrünem Rosenkohl, untermalt von einem Haselnussbraun und einem preiselbeerrotem Farbtupfer.
Shopping-Liste (für 3-4 Portionen): 250g Maronen, 350g Rosenkohl, 1 Birne, 1 Handvoll Haselnüsse, 5 Salbeiblätter, 1/2 TL Thymian, 1/2 TL Rosmarin, 1 Messerspitze Muskat, 3 EL Arganöl, Salz, Pfeffer, 6-8 TL Preiselbeeren
To Do´s: Zunächst den Backofen auf 200°C vorheizen. Die gewölbte Seite der Maronen kreuzförmig mit einem Messer einritzen und für ca. 15-20 Minuten im Ofen backen, bis sich die Schale nach außen wölbt. Danach die Schale entfernen und halbieren.
In der Zwischenzeit den Rosenkohl von seinen äußeren Blättern und dem harten Ende befreien und in Hälften schneiden. Die Rosenkohlhälften dann für ca. 8 Minuten in ausreichend Salzwasser kochen, bis sie weich sind. Außerdem die Birnen in dünne Scheiben schneiden und die Haselnüsse zerkleinern.
In einer Pfanne das Arganöl erhitzen und den Salbei, Thymian, Rosmarin, Muskat sowie die Haselnüsse darin anbraten. Danach die Maronen, den Rosenkohl und die Birnenscheiben hinzugeben und für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
Zum Schluss den Salat lauwarm servieren und anhand zwei Teelöffeln Preiselbeeren mit einem farblichen Highlight versehen.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
GreNadine
Außerdem finde ich ihre Farbe einfach herrlich! Dieses satte Pink macht sofort gute Laune! Wenn der Saft beim Aufmachen nicht gerade auf der weißen Bluse landet... Und hierzu gleich ein Tipp: eine Schüssel mit Wasser zur Hand nehmen und die Grenadine einfach unter Wasser öffnen und entkernen (Achtung, die Kerne sind in diesem Fall die Frucht!).
Zu guter letzt kommt hinzu, dass die Grenadine ein absolutes Detox-Mittel ist! Durch ihren Reichtum an Antioxidantien stellt sie eine wahre Wohltat für den Körper dar. Wer sich und seinem Körper also etwas richtig Gutes tun möchte, der trinkt einfach für ein paar Wochen Grenadinensaft oder fügt seinen Gerichten ab und an diese schönen pinken Kerne hinzu.
Und genau das habe ich bei dieser Vorspeise getan: karamelisierter Chicoree mit Zimt-Orangen, Grenadine und Ziegenkäse
Shopping-Liste (für 2 Vorspeisen): 3 Chicoree-Köpfe, 2 Orangen, 1 Grenadine, Ziegenfrischkäse, flüssigen Honig, 25g Butter, Zimt, Salz und Pfeffer
To Do´s: Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Ofen-feste Form mit der Butter einschmieren und die Chicoree-Köpfe der Länge nach halbiert darin auslegen. Den Saft einer halben Orange über die Chicoree-Hälften gießen und auf jede Hälfte noch ca. 1/2 TL Honig verteilen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und für ca. 20 Minuten in den Ofen schieben.
In der Zwischenzeit eine Orange schälen, in dünne Filets schneiden und mit ein wenig Zimt bedecken sowie die Grenadine entkernen (Achtung, hier am besten oben beschriebenen Tipp beachten, da man ansonsten seine Umgebung mit pinken Punkten eindeckt).
Je drei Chicoree-Hälften auf einem Teller drapieren und drei Zimt-Orangen-Filets, die Grandinenkerne und Ziegenkäse (leicht zerbröselt) dazugeben. Zu guter letzt den Saft der zweiten Orangen-Hälfte und etwas Salz und Pfeffer über den Salat geben.
Guten Appetit wünscht die GreNadine!
Montag, 20. September 2010
Ein Multitalent namens Kürbis
Zum einen ist er ein absolutes Mimiktalent! An Halloween zeigt er sich hierzu von seiner kreativsten Seite: vom lachenden, über den grimmigen, bis hin zum bösen Blick hat er ein durchaus zu erwähnendes Mimik-Repertoir.
Auch sein Verwandlungstalent ist nicht zu verachten. Was man vorher aus dem Kürbiskopf geholt hat, kann nun zur Suppe, zum Kuchen, zum Salat, zum Püree, zum Auflauf oder zur Marmelade (und noch vielem mehr) verwandelt werden.
Außerdem ist er mit seinem Kernen, seinem Öl und seinen Blättern auch noch ein Mutlifunktionstalent! Denn alles was da an einem Kürbis dran oder drin ist, kann verwendet werden! Und genau diesen multiplen Funktionen habe ich mich bei diesem Rezept angenommen.
Kürbis-Shopping-Liste: 150g Kürbis (z.B. Hokaido), 1 handvoll Kürbiskerne, 1 TL Kürbiskernöl
Und was sonst noch gebracht wird: 150g Graupen, Olivenöl, Thymian, Fleur de Sel
To Do´s: Wasser in einem Topf zum kochen bringen, reichlich Salz hinzugeben und die Graupen für ca. 25 Minuten köchlen lassen bis sie aufgeweicht sind aber noch Biss haben.
Zeitgleich den Backofen auf 200g vorheizen. Den Kürbis in kleine Würfel schneiden, ein Blech mit reichlich Olivenöl bedecken und die Würfel darauf verteilen. Das Ganze ca. 20 Minuten backen. Dann ca. 1/3 der Menge herausnehmen und zur Seite stellen, die restlichen Würfel mit reichlich Thymian und Fleur de Sel bestreuen und für weitere 5-10 Minuten backen.
Die zur Seite gestellten Kürbiswürfel nun ebenfalls mit Fleur de Sel und etwas Thymian würzen, 2 EL Wasser hinzugeben und pürieren. Außerdem sollten nebenbei eine handvoll Kürbiskerne angeröstet werden.
Zuguterletzt, die Graupen, die Kürbiswürfel, das Kürbispüree und den Kürbiskernen vermengen, das Kürbiskernöl untermengen und auf einem Teller mit weiteren Kürbsikernen als Dekoration servieren.
Dienstag, 31. August 2010
Antiker Salat
Während das Gold der Inka (Quinoa) bereits vor 6.000 Jahren in den Anden von besagtem Volk sowie den Aztken angebaut wurde und eine ihrer Grundnahrungsmittel darstellte, wurden Tomaten immerhin ab 200 v. Chr. aber ebenfalls von den Inkas und Azteken in Mittel- und Südamerika kultiviert. Noch älter sind Oliven! Denn der Olivenbaum war schon Teil der griechischen Göttermythen und dessen Kultivierung begann bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. Auch Baslikum steht mit Gottheiten in Verbindung. So wurde es schon vor 3.000 Jahren in Indien dem Gott Vishnu geweiht.
Wer Geschichte also nicht immer nur in Büchern lesen, in Dokumentationen sehen und an Monumenten fühlen möchte, der wird sich freuen mit diesem antiken Salat ein wenig Geschichte schmecken zu können!
Shopping Liste (für 3-4 Portionen):
Salat: 200g Quinoa, 50g getrocknete Tomaten, 50g Oliven (schwarz und kernlos), 1 handvoll frische Basilikumblätter, 100g Schafsricotta, 1 Würfel Gemüsebrühe (für 1/2 Litter Wasser)
Süße Tomatensalsa: 2 faustgroße Ochsenherztomaten, 2TL Fruktose oder Rohrohrzucker, 2 Messerspitzen Salz, 1 mandelgroßer Tropfen Crema di Balsamico
To Do´s:
Für den Salat müssen die Quinoasamen zunächst gewaschen werden. Die Gemüsebrühe in 1/2 Liter Wasser aufkochen, den Quinoa hinzugeben und bei niederiger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen wurde. Ungefähr zeitgleich sollten die gewürfelten Ochsenherztomaten mit dem Zucker, Salz und Crema di Balsamico bei niedriger Hitze für ca. 15-20 Minuten einkochen. Danach beides abkühlen lassen.
Nebenbei kann man dann die getrockneten Tomaten und die Oliven kleinschneiden, die Basilikumblätter kleinzupfen und den Ricotta zerbröseln. Die Zutaten werden dann unter den abgekühlten Quinoa gemengt und ggf. noch gesalzen.
Den Salat dann auf einem Teller geben, die Tomatensalsa drum herum verteilen und mit einem Basilikumblatt dekorieren. Oder aber einpacken und in antiker Atmosphäre genießen, z.B. bei einem Picknick auf dem Königsplatz in München.
(Quellen: wikipedia.de, orodiparma.de, janus-oliventum.de, kraeuterkunde.suite101.de)
Sonntag, 29. August 2010
Fenchel - Love it or hate it?
Vielleicht kann dieser Fakt ja bereits einige von denen überzeugen, die dem armen, unschuldigen Fenchel nur einen Punkt auf der Beliebtheitsskala gegeben haben. Und falls noch nicht, habe ich noch dieses Fenchel-Salatrezept mit Birnen, Chicoree und Walnüssen an Feigen-Joghurt-Vinaigrette in petto.
Shopping Liste (für ca. 4 Vorspeiseportionen):
1 große Fenchelknolle, 3 Chicoreeköpfe, 2 mittelgroße Birnen, 4 Feigen, 50g Walnüsse, 1 handvoll Petersilie, 1 handvoll Minze, 1 Zitrone, 2 EL feinstes Olivenöl, 2 EL Joghurt (aus Ziegenmilch, Büffelmilch oder Soja), 1/2 TL Honig, Butter, Salz, Pfeffer,
To Do´s:
Für die Feigen-Joghurt-Vinaigrette zunächst die Feigen in kleine Würfel schneiden. In einem kleinen Topf etwas Butter anwärmen, die Feigen hinzugeben, mit ca. 1 1/2 Esslöffel Wasser ablöschen und 5 Minuten einkochen. Die Feigen zur Seite stellen und abkühlen lassen. Das Olivenöl, den Joghurt, den Saft einer Zitronenhälfte, die klein gehackten Kräuter, den Honig sowie je eine Prise Salz und Pfeffer vermischen.
Chicoree Blätter abziehen und waschen, danach mit dem Saft der zweiten Zitronenhälfte vermengen, damit sie nicht braun werden. Ebenso den Fenchel putzen, die harten Teile entfernen und mit einem Messer oder einem Kartoffelschäler in Streifen schneiden. Die Birnen in dünne Scheiben schneiden und beides zum Chicoree hinzugeben.
Die abgekühlten Feigen mit der restlichen Vinaigrette vermengen und mit dem Salat vermischen, ggf. noch etwas nachwürzen. Die Walnüsse als Dekoration über den Salat verteilen.
Nun, liebe Fenchel-Liebhaber und die, die es gerade geworden sind, ich hoffe es hat geschmeckt!
Sonntag, 22. August 2010
Kichererbsensalat Méditerranée - Ein kulinarisches Theaterstück
Der Sommer ist die Zeit der Freilufttheater, der Amphitheater und der Theaterfestspiele. Deswegen nun auch an dieser Stelle ein kleines kulinarisches Theaterstück!
Titel: Sommerlicher Kichererbsensalat Méditerranée
In der Hauptrolle: Kichererbsen (600g, bereits vorgekocht und abgetropft)
In den Nebenrollen: 1 Minigurke, 1 Paprika, 100g Oliven, 200g Schafsricotta und frisch aus Italien: 1 Cuore di Bue
Geschmackliche Untermahlung: 1 handvoll Minze, 1 handvoll Koriander, 1 Zitrone, 5 EL Olivenöl, 2 EL Balsamico Bianco, 1 TL Fleur de Sel
Drehbuch, Regie und Produktion: Organic Cottage by Nadine
Charaktere und Zusammenspiel: Wenn die Hauptdarstellerinnen die Schüssel betreten, mag ihr etwas runzeliges Äußeres zunächst ein wenig ablenken, doch bereits die erste Gabel überzeugt durch ihren Geschmack, der durch den Saft einer Zitrone und den klein gehackten Kräutern untermahlt wird. Während die mit Zitronensaft und Kräutern vermengten Kichererbsen die Bühne verlassen, kommen die Nebendarsteller in die Maske.
Das Ochsenherz (Cuore di Bue) - das in seiner ursprüglichen Form tatsächlich wie das Herz eines Ochsen aussieht, oder zumindest so wie ich es mir vorstellen würde (wessen Vorstellungskraft an dieser Stelle bedingt ist, oder wer das Wort Ochsenherz zum ersten Mal in Bezug auf einen Salat hört, dem hilft beigefügtes Darstellerportrait) - wird in der Maske zu kleinen Würfeln verarbeitet. Genauso geschieht es mit der Paprika und der Minigurke. Die Oliven werden je nach Größe halbiert oder geviertelt und der Schafsricotta in kleine Stücke zerbröselt. An dieser Stelle gesellen sich nun auch die Nebendarsteller (bis auf eine handvoll des Ricottas) in die Schüssel und bilden zusammen mit den Haupdarstellerinnen ein buntes Durcheinander.
Nun da das gesammte Darstellerensemble die Bühne betreten hat, fehlt nur noch die letzte geschmackliche Untermahlung des Vinaigretteorchesters: Olivenöl, Balsamico Bianco, Fleur de Sel und ein wenig Zitronenschale. Final wird das Bühnenbild mit dem restlichen Ricotta und ein paar Korianderblättern vollendet.
Der Umfang des Stückes verträgt ein Publikum von ca. 6-8 Personen und passt insbesondere in den Rahmen eines Grillabends oder als Zugabe während eines Freilufttheaters, z.B. dem Münchner Sommertheater im Englischen Garten. Und nun, Vorhang auf!
Titel: Sommerlicher Kichererbsensalat Méditerranée
In der Hauptrolle: Kichererbsen (600g, bereits vorgekocht und abgetropft)
In den Nebenrollen: 1 Minigurke, 1 Paprika, 100g Oliven, 200g Schafsricotta und frisch aus Italien: 1 Cuore di Bue
Geschmackliche Untermahlung: 1 handvoll Minze, 1 handvoll Koriander, 1 Zitrone, 5 EL Olivenöl, 2 EL Balsamico Bianco, 1 TL Fleur de Sel
Drehbuch, Regie und Produktion: Organic Cottage by Nadine
Charaktere und Zusammenspiel: Wenn die Hauptdarstellerinnen die Schüssel betreten, mag ihr etwas runzeliges Äußeres zunächst ein wenig ablenken, doch bereits die erste Gabel überzeugt durch ihren Geschmack, der durch den Saft einer Zitrone und den klein gehackten Kräutern untermahlt wird. Während die mit Zitronensaft und Kräutern vermengten Kichererbsen die Bühne verlassen, kommen die Nebendarsteller in die Maske.
Nun da das gesammte Darstellerensemble die Bühne betreten hat, fehlt nur noch die letzte geschmackliche Untermahlung des Vinaigretteorchesters: Olivenöl, Balsamico Bianco, Fleur de Sel und ein wenig Zitronenschale. Final wird das Bühnenbild mit dem restlichen Ricotta und ein paar Korianderblättern vollendet.
Der Umfang des Stückes verträgt ein Publikum von ca. 6-8 Personen und passt insbesondere in den Rahmen eines Grillabends oder als Zugabe während eines Freilufttheaters, z.B. dem Münchner Sommertheater im Englischen Garten. Und nun, Vorhang auf!
Sonntag, 15. August 2010
ABC...
Also, bei wem die Vorspeise mal ganz einfach und schnell gehen, aber trotzdem nicht der Standardblättersalat sein soll, der hat genau eine Alphabetlänge Zeit folgende drei Schritte (der Einfachheit halber nenne ich sie mal a, b, c) durchzuführen:
a) Zutaten schneiden bzw. zerpflücken: Für zwei Portionen, eine Avocado schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Dann die Würfel in einer kleinen Schüssel mit dem Saft von ungefähr einer halben Zitrone mischen (damit sie nicht braun werden). Die Cherrytomaten (ca. 10 Stück) vierteln und den Büffelmozzarella (1 Beutel) in kleine Stücke zerpflücken oder auch schneiden.
b) Zutaten anrichten: Die Avocado, die Tomaten und den Mozzarella gleichmäßig auf zwei Tellern verteilen.
c) Zutaten würzen: Zum würzen, Crema di Balsamico großzügig über den Zutaten verteilen, mit Fleur de Sel oder auch Gewürzsalz und Pfeffer bestreuen und zu guter letzt feinstes Olivenöl über den Salat geben.
Now I know my A-B-C´s, next time won´t you eat with me?
Sonntag, 8. August 2010
Grüne Graupen
Von Neapel über Rom, hoch bis nach Mailand und Florenz erhält man in Bars und Cafés zum Preis eines Getränks ein ganzes Buffet hinzu. Bei Salaten, Risotto, Spießen, Focaccia und Tramezzini bleibt der Gang zum Buffet bestimmt nicht einmalig. Auch ich konnte bei einem Aperitivo in Florenz einem ganz bestimmten Salat nicht widerstehen und machte mich für den Insalata di Farro gleich mehrmals zum Buffet auf. Und da meine Inspiration ständig auf Empfangsmodus ist, dachte ich mir gleich bei der ersten Gabel, "Hierfür kann ich doch bestimmt auch ein gutes Rezept kreieren.. ".
Das deutsche Pendant zu Insalata di Farro klingt zwar nicht mehr ganz so schön - Graupensalat -, schmeckt aber genauso gut. Und durch die saftgrünen Weinhügel des Chianti rund um Florenz inspiriert, schmeckt dieser grüne Graupensalat vielleicht sogar noch besser.
Input (für ca. 4 Vorspeiseportionen oder 2 Hauptspeiseportionen): 150g Graupen, 3 Frühlingszwiebeln, 1 Zucchini, 200g Erbsen (z.B. tiefgefroren), 1/2 Kaffeetasse Gemüsebrühe, 2 Messerspitzen frischen Knoblauch, 1 TL frischen Thymian, 1 Handvoll frisches Basilikum, Öl, Salz, Pfeffer
To Do´s: Zunächst die Graupen in reichlich Salzwasser geben und für ca. 25 Minuten garen lassen (sodass sie noch einen leichten Biss haben). Während die Graupen gemütlich vor sich hinziehen, kann man sich um alle anderen Zutaten kümmern.
Dafür als erstes den Knoblauch und den Thymian in einer Pfanne mit Öl leicht anbraten, sodass sich das Aroma entfalten kann. Die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln dazu geben und diese ebenfalls eine Weile anbraten bis die geschnittene Zucchini dazu gegeben wird. Das Ganze sollte so lange angebraten werden bis die Zucchini durch ist (leicht bräunlich wird) und mit ein wenig Salz und Pfeffer gewürzt werden. In der Zwischenzeit 100g der Erbsen (falls tiefgefroren, bitte erst auftauen lassen) mit der Gemüsebrühe und ein wenig Salz mischen und mit einem Zauberstab pürieren. Das Püree erstmal zur Seite stellen.
Wenn nun die 25 Minuten um sind, die Graupen abtropfen lassen und zusammen mit den restlichen 100g Erbsen, dem Basilikum, sowie dem Frühlungszwiebel-Zucchini-Gemisch in den Topf (ohne Wasser) zurückgeben und bei niedriger Hitze noch ein wenig vermengen. Zu guter letzt die Hälfte des Erbsenpürees untermengen, ggf. noch mal salzen und pfeffern und abkühlen lassen. Das restliche Erbsenpüree wird am Schluss rund um den Salat auf dem Teller verteilt. Buon appetito!
Dienstag, 27. Juli 2010
"In the summertime when the weather is high...
Für 2 Mal Basilikumtofu-Filets auf Tomatensalat als Vorspeisenportion nimmt man 2 Frühlingszwiebeln, 2 Messerspitzen Knoblauch frisch gehakt, 1 EL Balsamico Bianco, 2 EL feinstes Olivenöl, 1/2 TL Fruktose (oder Zucker) und 1 Handvoll frisch geschnittenen
Schnittlauch gut vermengt für die Vinaigrette. 10-15 Kirschtomaten vierteln und mit der Vinaigrette vermischen. Nebenbei ca. 50g Basilkumtofu (gibt es im Bio-Supermarkt von der Marke Taifun) in dünne Filets schneiden und von beiden Seiten ca. 2 Minuten anbraten bis sie eine leichte Bräune annehemen. Die Filets auf dem Tomatensalatberg drapieren und zuvor geröstete Pinienkerne und Parmesan aus Schafskäse als Geschmacksabwechslung und Dekoration hinzugeben.
So, und da Männer wenn sie das Wort Tofu hören oft Reißaus nehmen, können die Tofufilets ohne weiteres durch Zucchini-Filets ersetzt werden (ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob das bei Männern auf mehr Gefallen stößt, aber man(n) kanns ja mal probieren). Dazu eine grüne und eine gelbe Zucchini mit Hilfe eines Kartoffelschällers (oder Messers) in dünne Streifen schneiden und diesmal zusammen mit den Tomaten mit der Vinaigrette vermengen. Der Rest bleibt gleich!
Und wer beim Essen noch mehr in Sommerstimmung kommen möchte, hier der Link zu Mungo Jerry`s Song: http://www.youtube.com/watch?v=zc9wIzi96_E
Montag, 19. Juli 2010
An apple a day...
Äpfel können zum Beispiel wunderbar zum Apple Pie verwandelt werden, oder ganz klassich im Obstsalat verwertet werden (da fällt zumindest der Geschmack nicht mehr ganz so sehr auf) oder aber man rührt sie einfach unter eine Marmelade mit einer dominanten Geschmackszutat, z.B. Ingwer. Doch die Manipulation kann durchaus noch weiter getrieben werden! Ein wenig Currypaste, ein wenig Butter, ein wenig Salz und ein wenig Honig, ein wenig Hitze und ein paar Minuten in einer Pfanne und schon schmeckt der gewürfelte Apfel nicht mehr nach Apfel. Dazu noch mit einem Cous Cous Salat ablenken und schon ist der Apfelgeschmack fast gänzlich verschwunden!
Für den Cous Cous drei Frühlingszwiebeln anbraten, 1 1/2 Tassen Wasser für eine Tasse Cous Cous sowie 2 Esslöffel frischen Zitronensaft hinzugeben und mit ein wenig Salz würzen. Sobald das Gemisch kocht, den Cous Cous hinzugeben und auf niedriger Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis der Cous Cous das Wasser aufgesogen hat. Zuguterletzt, eine Handvoll Zitronenmelisse, die beiseitegestellten manipulierten Apfelstücke und zuvor geröstete Cashewnüsse untermengen und das ganze abkühlen lassen. Und wer an dieser Stelle immernoch zu viel Apfel schmeckt, kann das Ganze gerne noch mit Curry nachwürzen.
Und hier nochmal die Shopping-Liste: ca. 2 Esslöffel Butter, 1/2 Teelöffel Currypaste (oder auch mehr), 1 Esslöffel Honig, 1 Apfel, 3 Frühlingszwiebeln, 1 Tasse Cous Cous, 1 1/2 Tassen Wasser, 2 Esslöffel frischen Zitronensaft, 1 Handvoll Cashewnüsse, 1 Handvoll Zitronenmelisse
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