Posts mit dem Label Shop werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Shop werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Organic Cottage meets erdbär

Wo fängt gesunde Ernährung an? Beim Einkauf im Supermarkt? Im Kühlschrank? Auf dem Teller? Bei uns selbst? Wie wäre es mit: Bei unseren Kindern?

Die meisten unserer Gewohnheiten manifestieren sich im Kindesalter. In dieser Zeit lernen wir, wie Dinge funktionieren und wie sie gemacht werden. Dabei übernehmen wir häufig die Gewohnheiten der Eltern. Hat die Mutter früher schon immer Lebensmittel frisch auf dem Markt eingekauft, wird das Kind später dazu tendieren, ebenfalls frische Lebensmittel zu bevorzugen. Hat das Kind meist Fleisch und wenig Gemüse zu essen bekommen, wird es später wahrscheinlich ebenfalls Fleisch vorziehen. War das Mittagessen für die Eltern die wichtigste Mahlzeit am Tag so wird das Kind das Mittagessen später ziemlich sicher ebenfalls als sehr wichtig empfinden. Wo also fängt gesunde Ernährung an?

Wenn wir die Ernährungsgewohnheiten unserer Gesellschaft verbessern und somit Übergewicht sowie Lebensmittelunverträglichkeiten, die oft von einer unausgewogenen Ernährung herrühren, verringern wollen, so sollten wir meiner Meinung nach bei den Kindern beginnen. Sie nehmen das zu sich, was ihnen vorgesetzt wird und unterscheiden zwar zwischen „lecker“ und „eklig“, nicht jedoch zwischen gesund und ungesund. Und so sind wir Erwachsene – Eltern, Erzieher, Lehrer, Kindermädchen usw. – in der Pflicht, für die Kinder zwischen gesund und ungesund zu unterscheiden, sodass sich gesunde Essgewohnheit bereits im Kindesalter manifestieren können.

Aber auch die Lebensmittelindustrie kann und sollte hierzu beitragen. „erdbär“ und seine FRECHEN FREUNDE gehen hier mit gutem Beispiel voran! erdbär ist ein Unternehmen, das gesunde Snacks für Kinder herstellt. Das Sortiment reicht von Obst- und Gemüsemus in Quetschbeuteln über knackige Fruchtstückchen bis hin zu Gemüsewaffeln. Dabei werden die Produkte in 100%-Bio-Qualität hergestellt und sind frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen. Die Idee von erdbär ist es, Kinder „gesund und lecker zu ernähren und gute Essgewohnheiten zu entwickeln“. Um die Vision einer gesünderen Zukunft voranzutreiben, hat sich das Unternehmen Hilfe in Form von „FRECHEN FREUNDEN“ besorgt: So turnen und tollen seitdem menschengroßen Obst- und Gemüsefiguren mit lustigen Namen wie „Bob, die Banane“ und „Edda, die Erdbeere“ durch Deutschlands Städte und „zeigen den Kindern, wie „cool“ und stark gesunde Lebensmittel sein können“.

Auch ich unterstütze das junge Berliner Unternehmen, das von Eltern geführt wird, beim Vorantreiben ihrer Vision nur zu gerne und habe mir zwei der Snacks für Rezeptkreationen vorgenommen, denn die Produkte eigenen sich nicht nur als gesunder Snack für zwischendurch, sondern lassen sich auch ganz wunderbar in eine Mahlzeit einbinden! So gab es beim letzten Feiertagsbrunch erdbär’s „Pfirsich & Maracuja im Joghurt“ mit selbstgemachten Knuspermüsli sowie Dinkelcrêpe mit erdbär’s „100% Apfel, Banane & Himbeere“ gefüllt an Hüttenkäse, Ahornsirup und gerösteten Mandeln. Und das schmeckt nicht nur Kindern! J

Für den Pfirsich-Maracuja-Joghurt mit Knuspermüsli: Man nehme einen erdbär Pfirsich & Maracuja im Joghurt-Quetschbeutel, zwei Esslöffel selbstgemachtes Knuspermüsli und ein paar Pfirsichschnitzen.

Einkaufsliste für die gefüllten Dinkelcrêpe (ca. 6 bis 10 Stück je nach Pfannengröße): 125 g Dinkelvollkornmehl, 250 ml frische Milch (nicht homogenisiert), 2 Eier, 1 TL Zucker, Salz, 25 g Butter und etwas Butter für die Pfanne, 3 Apfel, Banane & Himbeere-Quetschbeutel von erdbär, 100g Hüttenkäse, Ahornsirup, 3 EL Mandelblättchen (in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun geröstet)

Was ist zu tun? 25g Butter langsam schmelzen lassen, bis sie flüssig ist. Mehl, Milch, Eier, Zucker und eine Prise Salz in einen hohen Behälter geben. Die flüssige Butter langsam in den Behälter einfließen lassen. Die Zutaten mit einem Pürierstab zu einer glatten Masse mixen. Dann den Teig durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und diese mit Klarsichtfolie abdecken. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

Etwas Butter in eine kleine Pfanne (ca. 15-20 cm Durchmesser – ergibt ca. 10 Crêpe) geben und den Pfannenboden gleichmäßig einfetten (ggf. mit einem Bratpinsel). Mit einer Kelle etwas Teig in die Pfanne geben und die Pfanne vorsichtig schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Bei mittlerer Hitze backen, bis der Crêpeboden eine goldgelbe Farbe annimmt und nicht mehr am Pfannenboden klebt. Dann den Crêpe vorsichtig wenden und die andere Seite ebenfalls goldgelb backen. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren und zwischendrin die Pfanne immer wieder mit etwas Butter nachfetten.

Die Crêpe mit dem Apfel-Banane-Himbeer-Mus bestreichen, zu einer Rolle rollen und auf einen Teller geben. Etwas Hüttenkäse dazu geben, Ahornsirup darüber träufeln und mit Mandelblättchen bestreuen. 

Mehr zu erdbär, den Produkten und den FRECHEN FREUNDEN gibt es auf der Website: http://www.erdbaer.de/

Sonntag, 16. Juni 2013

Weniger is(s)t mehr: Pesto-Kreationen aus Niederbayern

Die Pesto-Kreationen von Margarete und Paul Stoiber aus Niederbayern enthalten weder Nüsse noch Käse, sondern nur feinste Kräuter aus eigenem Anbau, Gewürze und Olivenöl (natürlich alles aus kontrolliert biologischem Anbau). Sie schmecken daher intensiver, wodurch wiederum geringere Mengen vonnöten sind (was die nicht gerade günstigen Preise rechtfertigt). Außerdem sind sie dadurch länger haltbar - "aber nur wenn man die Beschreibung auf dem Glas genau befolgt:", so Paul Stoiber, den ich vergangene Woche persönlich kennen lernen durfte, "Nach dem Gebrauch die Oberfläche glatt streichen, Rand sauber halten, immer mit Olivenöl auffüllen und ganz wichtig: niemals im Kühlschrank lagern!". "Aber wie lange genau hält nun so ein Glas", wollte ich wissen. Die Antwort des frohsinnigen Mannes, der sich auch "Kräuterbauer" nennt, kam prompt und überzeugend: "Bis es leer ist!" Was soll man da noch erwidern?

Nun, in einer Sache muss ich dem Niederbayern dann doch widersprechen: Ganz so lange kann so ein Gläschen nicht halten, denn den Pesto-Kreationen mit den ausgefallenen Namen, wie "Frühlingskuss" (mit Bärlauch aus Wildsammlung), "Schwarzes Gold" (mit Oliven), "Brennende Liebe" (mit Brennessel und Chili) oder "Sommerfrische" (mit Zitronenmelisse, Oregano, Thymian und Ysop), kann man kaum widerstehen. Ob zu Salat, Fisch, Fleisch, Gemüse oder Pasta, ob als Dip, Sauce, Aufstrich oder Marinade, sie passen und schmecken zu fast allem - das Minzpesto "After Huui" empfiehlt Paul Stoiber sogar mit Honig aufs Brot zu schmieren.

Ich habe mich zunächst für eine etwas weniger exotische Variante entschieden und das Pesto "Royal" (für Estragon-Liebhaber) als Dressing für einen Avocado-Radieschen-Salat mit Ziegenfrischkäse verwendet. 2 Teelöffel Pesto reichen dafür voll und ganz, denn: Weniger is(s)t hier mehr!

Einkaufsliste (ca. 4 Vorspeiseportionen): 1 Avocado, 5 große Radieschen, 50g Ziegenfrischkäse, 2 TL Pesto "Royal", 2 EL feinstes Olivenöl, etwas Zitronensaft, 1 TL flüssiger Honig, 1 Handvoll Basilikumblätter, Salz und Pfeffer

Was ist zu tun? Die Avocado schälen in Würfel schneiden und in einer großen Schale mit dem Zitronensaft vermengen (dadurch wird die Avocado nicht braun). Die Radischen waschen, in Scheiben schneiden und zur Avocado geben.

Pesto und Olivenöl vermengen, zu Avocado und Radischen geben und alles vorsichtig vermengen, ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat auf Teller verteilen und den Ziegenfrischkäse darüber zerbröseln. Etwas Honig gleichmäßig darüber verteilen. Die Basilikumblätter in Streifen schneiden und ebenfalls über den Salat geben.

"Royal", "Sommerfrische", "Frühlingskuss" & Co. können entweder direkt über die Webseite des Kräuterbauern bezogen werden oder über verschiedene Händler in ganz Deutschland. Diese sind ebenfalls auf der Webseite hinterlegt: www.kräuterbauer.de

Dienstag, 7. August 2012

Great Expecations - Oder: Der Londoner Borough Market übertrifft Erwartungen

Ständig erwarten wir etwas. Wir erwarten, dass im Urlaub die Sonne scheint. Wir erwarten, dass unsere Arbeit gewürdigt und geschätzt wird. Wir erwarten vom Italiener um die Ecke, dass er uns authentisches italienisches Essen zubereitet. Wir erwarten im Sternerestaurant, dass der Service exzellent ist. Wir erwarten auf dem Markt, dass das Obst und Gemüse frisch ist. Wir erwarten im Feinkostladen, dass wir besondere Produkte angeboten bekommen. Wir erwarten dies und das und noch viel mehr!

Allerdings werden unsere Erwartungen nicht immer erfüllt ... Im Urlaub regnet es. Unsere Arbeit wird mal nicht im vollen Umfang gewürdigt. Der Italiener um die Ecke verkocht die Pasta. Im Sternerestaurant verschüttet der Ober den Wein. Der eben auf dem Markt gekaufte Apfel hat eine braune Stelle. Oder der Feinkostladen hat einmal nicht unser Lieblingsolivenöl vorrätig. Dann können wir meistens nicht anders: Wir sind enttäuscht. Aber muss das sein? Ich sage nein!

Was passiert, wenn wir in solchen Situationen einfach die Perspektive wechseln? Wenn es im Urlaub regnet, bleibt es doch dennoch Urlaub. Wird die Arbeit nicht ausreichend gewürdigt, holen wir bei der nächsten Aufgabe vielleicht noch viel mehr aus uns heraus. Die Pasta ist verkocht, macht uns aber dennoch satt. Der Wein im Sternerestaurant landet neben dem Glas, dafür bekommen wir wahrscheinlich einen Digestif umsonst. Wenn das Lieblingsolivenöl nicht vorrätig ist, kommt man in den Genuss ein Neues auszuprobieren. Und plötzlich ist die Enttäuschung gar nicht mehr so groß. So einfach ist das!

Wenn man im nächsten Schritt seine Erwartungen generell ein wenig herunterschraubt, dann werden die Erwartungen sogar meistens noch übertroffen! Bei mir war das erst vor kurzem der Fall, als ich dem Londoner Borough Market einen Besuch abstattete. Ich erwartete einen typischen Markt, frisches Obst und Gemüse, natürlich auch die ein oder andere Spezialität und die verschiedensten britischen Lebensmittel. Was ich bekam war mehr, sehr viel mehr: Französisches Bio-Baguette, frisch gepresste Säfte, Weizengrassshots, außergewöhnliche Salatkombinationen, Fisch und Meeresfrüchte frisch aus dem Meer, Pilze in aller Art, Tomaten in sämtlichen Formen, Raclette, vegetarische Burger, deutsche Bratwurst, portugiesische Pastel de Nata, Turkish Delight, Kräuter mit zugehöriger Züchtausstattung, "Paderborner Bread", London's besten Kaffee und und und.

Wie ein kleines Kind im Spielzeugladen, bin ich mit großen Augen und Staunen durch die zahlreichen Gänge gegangen, versucht vor jedem der unzähligen Stände stehen zu bleiben und alles zu probieren, was in mein Blickfeld kam. Das Schöne an den Londoner Märkten ist: Man darf fast überall probieren und zwar nicht zu wenig! So bin ich an dem einen Kuchen- und Süßwarenstand im "Green Market" (ein Teil des Borough Markets) bestimmt drei Mal "vorbeigeschlendert". 

Bestimmte Stände oder Buden zu empfehlen, fällt mir bei der bunten Auswahl nicht leicht! Dennoch, ein paar Marktanbieter sind mir besonders aufgefallen: Die Total Organic Hot Bar bietet allerlei bunte Salate in einfallsreichen Kombinationen. Die Total Organic Juice Bar direkt daneben, bietet das Pendant im Saftbereich (u.a. auch Weizengrassshots!). Unweit dieser Stände erhält man bei Turnips eine riesengroße Auswahl an frischen Obst und Gemüse: Morcheln, frische Mandeln, ein Meer an roten, gelben und grünen Tomaten, Bärlauch, Wassermelonen, indische Mangos ... Auch bei Chegworth Valley gibt es frisches Obst aus eigenem Anbau. Der Stand ist jedoch noch mehr für seine selbst gemachten Säfte bekannt. Mini Magoos verkauft verschiedene selbst gemachte Müslimischungen aus 100% Bio-Produkten (teilweise sogar glutenfrei!). Veggie Burgers aus Halloumi oder Quinoa (vegan) mit nährreichen Salaten und auf Wunsch auch mit Hummus gibt es bei Veggie Table (yummy!!). Sugargrain - the 'Free From' Bakery bietet verschiedenste glutenfreie Kuchen, was man weder der verlockenden Auslage ansieht noch beim Verzehr bemerkt (das Angebot beinhaltet außerdem laktosefreie, zuckerfeie und eifreie Kuchen).

Die Liste ist noch um einiges länger, aber eigentlich entdeckt man den Borough Marekt am besten selbst, denn jeder bringt andere Vorlieben und Erwartungen mit! Aber dennnoch ein letzter Tipp: Bevor man das bunte Getummel hinter sich lässt, sollte man noch auf einen Espresso oder Flat White zu Monmouth - wo die vielbeschäftigten Geschäftsleute auch mal 10-15 Minuten Wartezeit in Kauf nehmen, um den vielleicht besten Kaffee London's zu trinken. 

Wessen Erwartungen auf dem Borough Market trotz der Vielfalt, der großen Auswahl und dem internationalen Angebot unerfüllt bleiben, dem kann ich nur raten, an seiner Erwartungshaltung zu arbeiten ... :)

Borough Market, 8 Southwark Street, London, SE1 1TL (Nähe London Bridge), Öffnungszeiten: Montag - Mittwoch 10-15 Uhr nur für Lunch, Kompletter Markt: Donnerstag, 11-17 Uhr, Freitag 12-18 Uhr, Samstag 8-17 Uhr, http://www.boroughmarket.org.uk/

Donnerstag, 22. März 2012

Mit Aufmerksamkeit gegen Lebensmittellügen - Oder: Wochenmarkt am Kollwitzplatz

Anfang der Woche habe ich im NDR eine Dokumentation mit dem Titel "Die größten Lebensmittellügen" mit Traurigkeit verfolgt: Puten, deren Brüste so groß gezüchtet werden, dass die armen Tiere vorne über fallen (dies betrifft auch Bio-Putenbrüste!!), Schinken, der aus zusammengeklebten Fleischstücken besteht, Büsumer Krabbensuppe, die mit Regionalität wirbt aber in Dänemark hergestellt wird und Bäckereien, die ihr Brot nicht mehr selbst backen sondern mit Fertigmischungen arbeiten. Das sind nur ein paar der schockierende Beispiele, die die Sendung aufdeckte.

Man beginnt sich zu fragen, was kann ich eigentlich noch essen? An welchen Stellen wird mir von der Lebensmittelindustrie nichts vorgegaukelt? Wo kann ich einkaufen, wenn sogar Bio-Qualität nicht mehr 100%ig verlässlich ist? Es scheint wirklich deprimierend und aussichtslos.

Dennoch, ich sehe unsere Ernährung nicht als verloren an! Es bedarf allerdings einiger Aufmerksamkeit, einem wachsamen Auge und zeitlicher Investition! Was unter anderem getan werden kann:

  • Keine Fertiggerichte! Anstatt dessen lieber selbst kochen. Wenn man dazu noch Freunde einlädt macht es gleich doppelt so viel Spaß!
  • Die Inhaltsstoffe und Herkunft eines Produktes genau studieren. Sind Zusatzstoffe enthalten? Wo kommt das Produkt her? Mit was wirbt das Produkt - sind im Kirsch-Crunch-Müsli wirklich in erster Linie Kirschen oder werden einem Cranberries untergejubelt? Ein anderes Beispiel ist Pesto. Dieses wird meist mit dem im Vergleich zu Olivenöl günstigeren Sonnenblumenöl gestreckt!
  • Auf dem Wochenmarkt oder direkt vom Bauern (des Vertrauens) einkaufen. Hier kann man auch einfacher nachfragen, woher genau das Produkt stammt, wie die Herstellung erfolgt oder ob Pestizide, Dünger oder ähnliches verwendet werden.

    Ich selbst liebe es mittlerweile auf dem Wochenmarkt einkaufen zu gehen! Denn ich weiß, dass ich hier in erster Linie regionale Betriebe und Bauernhöfe unterstütze und den Lügen der Lebensmittelindustrie weitestgehend aus dem Weg gehen kann. In Berlin ist der Wochenmarkt am Kollwitzplatz zu einem meiner Lieblingsmärkte geworden. Hier bieten Bauern und Produzenten (hauptsächlich aus der Region Berlin und Brandenburg) jeden Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr ihre Produkte an.

    Olaf Nils Dube verkauft dort Lindblütenhonig, Rapsblütenhonig oder Waldhonig, die aus seiner eigenen Imkerei in Blankenfelde stammen. Der Brotgarten bietet unter anderem Nussbrot, Berliner Landbrot, Gewürzbrot und Ingwer-Kürbis-Brot. Das darin verwendete Getreide wird täglich frisch in Charlottenburg auf der hauseigenen Steinmühle gemahlen. Bei Beumer & Lutum wird Dinkelbrot, Bauernlaib, Möhre-Walnuss-Brot und Schweizerbrötchen wiederum täglich frisch in Kreuzberg hergestellt. Auch die am Stand der Ölmühle in Kreuzberg angepriesenen Öle, wie Leinöl, Schwarzkümmelöl und sämtliche Nussöle werden in Kreuzberg hergestellt. Obst und Gemüse mit Demeter-Standard aus Brandenburg kann man am Stand des Melchhofs erwerben. Und auch der Gärtnerhof Nauen bietet Obst und Gemüse aus der Region an.* 

    Ich kann zum Schluss nur noch einmal betonen: Kauft mit Aufmerksamkeit ein, nehmt Euch die Zeit gute Produkte zu finden, prüft deren Inhalt und Herkunft und bereitet sie am Ende selbst zu einer genussvollen Mahlzeit zu anstatt auf Fertigprodukte zurückzugreifen!

    * Die hier genannten Hersteller sind alle bio-zertifiziert.

    Sonntag, 27. November 2011

    Bio 24/7 - Biosupermärkte in Berlin

    Nun lebe ich seit einem knappen halben Jahr in Berlin und habe noch keinen einzigen Eintrag über Bio-Läden unserer Hauptstadt geschrieben... Dabei gibt es hier mehr als genug Stoff, um nicht nur einen, sondern gleich mehrere Artikel darüber zu verfassen! Ja, man kann diesem Thema sogar einen ganzen Blog widmen, wie es beispielsweise Berlin is(s)t Bio getan hat. Denn man kommt hier an kaum einer Ecke vorbei ohne über das Wort "Bio" zu stolpern - ob es sich dabei nun um einen Bio-Markt, ein Bio-Restaurant oder einen Laden mit biologischer Kleidung handelt.

    Als ich im Juni hierher zog, erkannte ich sofort, dass ich mich im Bio-Mekka befinde! Ein kleiner Bio-Laden, nur 50 Meter von meiner Haustür entfernt, steht mir 6 Tage die Woche bis 22h zur Verfügung, um kleinere Besorgungen zu tätigen. Größere Einkäufe erledige ich ebenfalls in Laufnähe beim viv-BioFrischeMarkt oder LPG-Biomarkt, bei dem man sogar Mitglied werden kann und so für einen monatlichen Beitrag, Lebensmittel vergünstigt einkaufen kann.

    Die Krönung allerdings war für mich die Entdeckung der Fresh'n'Frinds-Filiale in die Kastanienallee! Der kleine Supermarkt bietet zwar nicht ausschließlich biologische Produkte an, ermöglicht aber an jedem Wochentag und zu jeder Stunde - kurz 24/7 - die ein oder andere Erledigung zu machen und achtet hierbei insbesondere auf Regionalität der angebotenen Ware.

    Wenn ich mal nicht in meinem "Kiez" - wie hier Stadtteile auch liebevoll genannt werden - unterwegs bin, habe ich außerdem Gefallen an den Läden der Ketten Bio Company (zum Beispiel am Hackeschen Markt) und Alnatura Super Natur Märkte (beispielsweise in der Bergmannstraße (Kreuzberg)) gefunden. Und nun viel Spaß beim Bio-Shoppen in der Hauptstadt!

    Hier noch einmal die Übersicht über Bio-Supermärkte in Berlin:

    - Alnatura Super Natur Markt mit sieben Filialen in der Hauptstadt, www.alnatura.de
    - Bio Company mit über 20 Filalien in der ganzen Stadt, www.biocompany.de
    - Fresh'n'Friends in Mitte (Kastanienallee oder Friedrichstraße), www.freshnfriends.com
    - LPG-Biomärkte mit sechs Filalen in Berlin, www.lpg-biomarkt.de
    - Viv-BioFrischeMarkt mit acht Filalen in Berlin, www.viv-biofrischemarkt.de

    Montag, 8. August 2011

    Proviant Smoothies - Bio made in Berlin

    Eine Neueheit ist der Smoothie an sich mittlerweile nicht mehr, ist er doch schon ein fester Bestandteil der deutschen Kühlregale geworden. Die umfangreiche Auswahl von unzähligen Anbietern ist mittlerweile sogar schon so groß, dass einem die Entscheidung schwer fällt, ob es nun der Erdbeere & Banane-Smoothie von Innocent oder lieber die Bananen-Erdbeer-Variante von Chiquita werden soll.

    Da kommt mir der überschaubarere Bio-Smoothie-Markt gerade recht. Hier sehe ich auf einen Blick, was es zur Auswahl gibt und die fällt bei mir meist auf die schmackhaften Smoothies von Proviant! Hierbei hat mich natürlich nicht nur das hübsche Retro-Design der Flasche überzeugt, sondern vielmehr die ausgefallenen und noch wenig bekannten Zutaten wie Macawurzel oder Weizengras.

    Weizengras war mir persönlich schon bekannt, da ich "a shot of wheatgrass" bei meinem letzten USA-Besuch fast täglich zu mir genommen habe. Denn die Amerikaner schwören schon seit geraumer Zeit auf die gesunde und belebende Wirkung des jungen Weizens, das so viele Nährstoffe, Vitamine, Eiweiße, Enzyme, Mineralstoffe und Chlorophyl bietet, wie kaum eine andere Pflanze. Umso erstaunter war ich damals, dass ich in Deutschland noch nie davon gehört hatte! Und umso positiver überrascht war ich, als ich auf der Zutatenliste des Proviant "Grashüpfer"-Smoothies Weizengras entdeckt habe! Das hat mich dann gleich so sehr überzeugt, dass ich nun bekennender Proviant-Addict bin.

    Neben Weizengras bietet der "Grashüpfer" natürlich noch weitere vitaminreiche Zutaten, wie Kiwi und Limette. Aber auch die anderen Proviant-Smoothies sind nicht zu verachten! Wer am Nachmittag am Schreibtisch schläfrig wird, der sollte beispielsweise zum "Bio Treibstoff" greifen, der einen mit Guarana, Grapefruit, Karotte und Orangen wieder munter macht. Oder sind die Füße einmal kalt? Dann wärmt das "Kraftpaket" mit Macapflanze, Zitrone, Orange und Ingwer von innen. Oder doch lieber Erdbeere-Banane? Auch das bietet Proviant - genauso wie die anderen Klassiker Pfirsich-Maracuja oder Mango-Maracuja natürlich in Bio-Qualität!

    Zuguterletzt möchte ich noch hervorheben, dass die leckeren Smoothies alle made in Germany sind, oder besser gesagt: made in Berlin! Das Gründerteam von Proviant hat seine Kreationen nämlich zunächst auf Berliner Straßenfesten verkauft, bis die Nachfrage so groß wurde, dass aus dem Hobby die Berufung wurde und Proviant seine Geburtsstunde hatte. Nun "waschen, schälen, schneiden, pressen und pürieren" Paul, Jan und Tom täglich frisches Bio-Obst in einer kleinen Manufaktur in Berlin-Kreuzberg!

    Mehr zum Gründerteam und natürlich den Online-Shop (Lieferung in ganz Deutschland möglich) findet Ihr hier: http://www.echtesmoothies.de/

    Samstag, 23. Juli 2011

    Organic New York City I: Bio auf Rädern

    Zwischen Wolkenkratzern und Bürokomplexen, zwischen 5er und 6er Avenue und direkt neben dem MoMa steht ein grüner Wagen. Hieraus werden Suppen, Fajitas, Salate aber auch frisch gepresster Orangensaft serviert.

    Street Food, das ist in New York Gang und Gebe! Dabei handelt es sich längst nicht mehr nur um die Ursprungsform des klassischen Hotdog-Standes. Vielmehr sieht man an sämtlichen Häuserecken und neben unzähligen U-Bahn-Stationen so genannte Food Carts oder Trucks, die die vorbeilaufenden Fußgänger mit allerlei Köstlichkeiten verführen. Von Eiscreme über Cup Cakes, Sushi und chinesische Dumplings, erhält man sogar echte Berliner Currywurst auf Rädern.

    Schon mit Street Food allein ist New York wieder einmal ein Vorreiter, was die neuesten Food-Trends angeht. Doch damit nicht genug! Denn der grüne Food Cart neben dem MoMa ist nicht ohne Grund grün. Linseneintopf, Hummus, Frühstücks-Omelette, Salat & Co. sind allesamt aus zertifizierter 100%-Bio-Qualität! Dass die Gerichte anhand von Sonnenenergie warm gehalten und die Verpackungen biologisch abbaubar sind, ist dabei natürlich eine Selbstverständlichkeit.

    Also, nach dem MoMa-Besuch ab zum Organic Food Cart und einen Bio-Gemüse-Fajita auf Quinoa bestellen. Wer die dann nicht im Stillen genießen möchte, kann den netten Verkäufer nach seiner Vergangenheit als Jazzclubbesitzer in Berlin befragen!

    Organic Carts NYC, 11 West 53 Street (in front of MoMa Museum), New York, Montag bis Freitag 07:00 bis 16:00 Uhr, www.organiccarts.com

    Donnerstag, 24. Februar 2011

    Organic Shopping Hotspot - schmatz. Naturkost am Glockenbach

    Das Glockenbachviertel zählt in München zu einem der trendigsten Stadtteile. Individuelle Läden junger Designer, eine große Auswahl an ausgefallenen Cafés, Bars und Restaurants und nicht zuletzt die Bewohner - deren Styling ein wenig an das der Londonerszeneviretel erinnert - verleihen diesem Viertel seine offenherzige, lebhafte und ein wenig alternative Atmosphäre.

    Gerade diese Atmosphäre, wie man sie auch aus Berlin kennt, beinhaltet den Trend zu einem umweltbewussteren und gesünderen Lebensstil. "In Berlin ist man schon fast out, wenn man nicht bio isst", habe ich mir sagen lassen. Und so darf auch im Glockenbachviertel ein Bio-Supermarkt nicht fehlen.

    Der schmatz-Biomarkt passt sich dabei herrlich dem trendigen Style des Glockenbachviertels an. Mit bunten Farben, einer modernen Internetseite, einer hübschen Naturkostmetik-Ecke inklusive Kronleuchter und natürlich der vielseitigen Produktauswahl - die nicht nur das Standartbiosortiment aus dem Reformhaus beinhaltet, sondern ausgewählte Biospezialitäten zum Besten gibt - spiegelt schmatz den individuellen Lebensstil der Bewohner rund um den Glockenbach wider.

    Die werden es schwer haben, dem hübsch präsentierten Sortiment an Lebensmitteln zu widerstehen. Ich jedenfalls konnte bei einigen der folgenden Lebensmitteln nicht Nein sagen: den Sonnentor-Tees "Fürs Bauchgefühl, "Frosch im Hals" und "Eine Mütze voll Schlaf", den FruchtBar-Smoothies "Annanas & Birne", "Brombeere & Kirsche", den foodloose Früchte-Nuss-Riegel "Garden Gusto" und "Dehli Delight" sowie dem BioKristall Mineralwasser mit seinem dekorativen Flaschendesign.

    schmatz. Naturkost am Glockenbach, Holzstraße 49, 80469 München, Öffnungzeiten: Mo-Sa 09:00-20:00h (www.schmatz-naturkost.de)

    Montag, 17. Januar 2011

    Løv me

    Den neuesten Trend aus Frankreich kann man eigentlich nur lieben, denn er ist biologisch, lecker und trotzdem stylisch. Dabei hat „Løv Organic“ gar nichts mit Liebe zu tun, denn „løv“ bedeutet in Skandinavien nicht etwa „Liebe“, sondern „Blatt“. Und um Teeblätter geht es hierbei.

    22 Teesorten bietet Løv Organic, die alle aus rein biologisch angebauten Zutaten bestehen. Dabei trotzen Sie dem verstaubten „Öko-Image“ mit knallbunten Mehrweg-Blechdosen und einfallsreichen Namen wie „Løv is good“ oder „Løv is zen“.

    Mein Tipp ist allerdings „Løv is pure“, eine Mischung aus grünem Tee, Mate, Zitrusfrüchten und Apfelstücken, die morgens so richtig schön belebt und dabei auch noch entgiftend wirkt!

    Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann die Løv Organic-Tees im KaDeWe und den Galeries Lafayette in Berlin, im Alsterhaus in Hamburg, bei Vollmar & Söhne in Bonn und in der Genuss-Galerie in Regensburg erwerben oder natürlich direkt in der Løv Organic Boutique in Paris.

    Løv Organic, http://www.en.lov-organic.com/index.html

    Sonntag, 7. November 2010

    Organic Shopping Hotspot - Der Münchner Viktualienmarkt

    Im Herzen Münchens, unweit des Marienplatzes, tummeln sich täglich zwischen Blumen- und Obstständen, Fisch- und Fleischtheken, Feinkost- und Spezialitätenläden tausende von Marktbesucher.

    Der Viktualienmarkt lädt auf 22.000 Quadratmetern zum Genießen, Verköstigen und Einkaufen ein. Und auch wer nichts kaufen möchte kommt beim Beobachten des bunten Markttreibens auf seine Kosten!

    Ohne die ein oder andere Köstlichkeit mitzunehmen verlasse ich den Viktualienmarkt allerdings nie. Und natürlich habe ich mir auch schon ein paar Stände auserkoren, die biologische Produkte zum Besten geben und sich praktischerweise alle am südlichen Ende, in Richtung Glockenbachviertel sammeln.

    "Beim Trübenecker - Bio am Markt" findet man eine Riesenauswahl an Tomaten, die so aromatisch schmecken, dass man sie eigentlich gar nicht mehr verkochen, sondern nur noch pur genießen möchte.

    "Luigino´s Bio Feinkost" bietet eine umfangreiche Auswahl an Käse aus Italien und wenn man noch einen passenden Wein braucht, kann man den hier auch gleich mitnehmen. Mein Geheimtipp ist allerdings der Schafskäsericotta!

    Gegenüber gibt es dann noch einen "Demeter"-Laden, der neben frischem Obst und Gemüse auch noch allerlei Getränke, Teigwaren, Cerealien, usw. bietet. Und wer dann immer noch nicht genug hat und doch mehr auf Supermärkte steht, der muss nur die Straße überqueren und findet bei "Herrmannsdorfer" alles was das Bio-Herz begehrt.

    Donnerstag, 26. August 2010

    La vie (bio) en rose

    Es gibt hunderte von Antworten auf die Frage, was Paris so anziehend macht, was einen so süchtig danach macht! Einen kleinen Auszug daraus kann ich hier einfach nicht vorenthalten: Die Sehenswürdigkeiten inklusive des Tour Eiffel, Sacré-Coeur, Notre Dame, Louvre, St-Sulpice, Grand Palais, Arc de Triomphe, Jardin du Luxembourg… Die Stadtarchitektur inklusive ihrer breiten Boulevards, der unzähligen Monumente und der Art Déco-Bauten… Die eleganten, stilvollen, schönen Menschen… Die Arrondissements inklusive le Marais, St-Germain-des-Prés, Montmartre, Montparnasse, die ständige Abwechslung bieten… Die prachtvollen Einkaufsstraßen, wie die Rue du Faubourg Saint-Honoré, mit Ihren Haute-Couture-Ateliers und Schaufenstern, bei deren Anblick man gleich mehrere Kredite aufnehmen möchte… Die Atmosphäre, das Savoir-Vivre, die Sprache, die Cafés, die Restaurants und nicht zuletzt das Essen…

    Mit Essen, ja damit können die Franzosen umgehen! Da können Sie eine Crème Brûlée zaubern, einen Coq au Vin, Mousse au Chocolat, Tartare, Quiche, Chateaubriand mit Sauce Béarnaise, Tarte Tatin, Bouillabaisse, Fondant au Chocolat und unzählige weitere Leckereien. Aber nicht nur diese Leckereien zeigen, dass sie mit Essen umgehen können, sondern auch der Trend zu immer mehr biologischen Wochenmärkten! In Paris lädt zum Beispiel der Marché Bio du Boulevard Raspail, der wirkich 100% bio ist, jeden Sonntag von 9:00 bis 13:00 Uhr zum Einkaufen und Probieren, zum Schlendern und Staunen ein. Ja, auch zum Staunen, denn hier habe ich die schönsten und vollkommensten Rosen bestaunt, die ich je gesehen habe (siehe Bild).

    Also, mein besonderer Tipp für Paris (neben den oben bereits aufgezählten): Edith Piaf auf dem iPod einstellen und am Sonntagmorgen das typisch französische (Bio-)Markttreiben genießen, die Produkte bestaunen, das ein oder andere Mitbringsel, wie z.B. Mandel- oder Verveineseife, Ingwer-Bananen-Konfiture oder Lavendelhonig, mitnehmen und zuguterletzt eine Portion Taboulé oder eine Blätterteigtasche kaufen, sich in den kleinen Park vor dem Kaufhaus Le Bon Marché setzen (der ist direkt um die Ecke) und den Mittagssnack in der Sonne genießen. Das ist mein vie (bio) en rose!

    Marché Bio du Boulevard Raspail, 6. Arrondissement, Métro-Station Rennes oder Sèvre-Babylone, Sonntags 09:00-13:00Uhr (http://www.marches-bio.org/marches.html)

    Sonntag, 8. August 2010

    Organic Shopping Hotspot: basic (Bio-Genuss für alle!)

    Ich liebe Shopping! "Ich auch!", wird sich nun der weibliche und vielleicht auch der ein oder andere männliche Leser denken. Doch ich gehe nicht nur gerne Kleider, Schuhe, Taschen oder Schmuck einkaufen, sondern auch Obst, Gemüse, Pasta, Reis, Backutensilien, Tofu und was ich eben sonst noch in meinen Rezepten verwerte (bei dieser Art von Shopping wird mir der männliche Leser wohl sehr wahrscheinlich nicht mehr zustimmen).

    Mit meinem elektronischen Einkaufszettel (iPhone sei Dank) bewaffnet gehe ich dann zu einem meiner auserkorenen Organic Shopping Hotspots, laufe vom Kühlregal zu den Obst- und Gemüseständen, zum Backregal und wieder zurück, bis ich kurz vor der Kasse dem ein oder anderen Schokoriegel einfach nicht widerstehen kann (aber die sind ja zum Glück auch bio und deswegen gaaanz gesund). Und wo sind die Schokoriegel besonders verführerisch? Bei dem basic Bio-Supermarkt direkt bei mir um die Ecke (Bildquelle: basic-bio-genuss-für-alle.de).

    Jede Woche entdecke ich hier beim Gang durch die Regale neue exotische Zutaten, von denen ich mich zu Rezepten inspirieren lasse, wie zum Beispiel Quinoa, Chufasnüssli, Agar Agar, Buchweizen oder Basilikumtofu. Letztens war ich bei der Entdeckung von exotischen Lebensmitteln aber besonders überrascht: Energie-Kugeln (gabs natürlich auch direkt vor der Kasse), die nach den Richtlinien des Ayurveda zubereitet werden. Aha, dachte ich mir und habe direkt eine Packung mitgenommen. So richtig high wurde ich davon (wider erwarten) allerdings nicht... Schade, das wäre wirklich DIE Entdeckung gewesen!

    So, jetzt aber bitte nichts falsches denken, bei Basic gibt es auch ganz normale Lebensmittel zu kaufen, wie Brot, Käse und Wein. Also, viel Spaß beim Shoppen und Entdecken!

    basic Supermarktkette, z.B. in München: Westenriederstr. 35, Schleißheimer Str. 158, Richard-Strauss-Str. 48, Öffnungzeiten: Mo-Sa 08:00-20:00h (www.basic-bio-genuss-für-alle.de)

    Dienstag, 6. Juli 2010

    Organic Food, Organic Lifestyle: Daylesford Organic

    - Update: Leider gibt es das Daylesford Organic in München nicht mehr. In der Pimlico Road in London ist es jedoch weiterhin zu finden und auch immernoch einen Besuch wert! (daylesfordorganic.com) -

    „Mit Daylesford Organic engagieren wir uns für die Erzeugung und Verarbeitung von natürlichen, biologischen Lebensmitteln. Frisch und voller Geschmack, mit Vitaminen und Mineralien, die nur in natürlichen Lebensmitteln enthalten sein können und idealerweise saisonal genossen werden.“ (Bild und Zitat: daylesfordorganic.de)

    In der Pimlico Road in London stolperte ich darüber, genoß einen leichten Quinoa-Hühnchensalat und einen frisch gepressten Karotten-Apfel-Ingwer-Saft und dachte mir „Ein Café mit so einer schönen Atmosphäre, dazu ein Shop, in dem man gleich die gegessenen Sachen noch mal kaufen und mitnehmen kann, und das ganze auch noch auf biologischer Basis, so was kann es nur in London geben! Wo finde ich das nur in Deutschland???“

    Doch wirklich lange musste ich nicht warten. Ende 2009 las ich einen kleinen Artikel in der Elle… Und worüber handelte er? Über die neu eröffnete Daylesford Organic-Dependance in München! In der Ledererstraße 3, in einem historischen Gebäude und ein paar Stufen in den Keller, ist das Daylesford Organic Café & Store fast zu übersehen, wenn im Sommer nicht gerade die schöne Bestuhlung im Freien zum verweilen einlädt.

    Nun sitze ich samstags gerne sowohl drinnen als auch draußen, genieße eine der köstlichen Salatvariationen, nach denen ich mich irgendwie immer energiereicher fühle (muss an den natürlichen Lebensmitteln liegen!), oder auch einen geschmackvollen Apple Crumble und denke mir „Endlich gibt es ein Café mit so einer schönen Atmosphäre, dazu ein Shop, in dem man gleich die gegessenen Sachen noch mal kaufen und mitnehmen kann, und das ganze auch noch auf biologischer Basis auch in Deutschland!“

    Daylesford Organic Café & Store, Ledererstr. 3, 80331 München, Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:30-20:00h, Sa 9:30-19:00h (www.daylesfordorganic.de)