Ihr hast Du Dein Leben zu verdanken, sie hat Dich genährt und versorgt - und tut es teilweise heute noch. Sie tröstet Dich, wenn Du traurig bist, sie pflegt Dich, wenn Du krank bist, sie lacht mit Dir, wenn Du glücklich bist, sie freut sich, wenn Du Dich freust, sie liebt Dich und stellt sich bei all dem oft in den Hintergrund. Diese beeindruckende Frau ist Deine Mutter.
Zu Recht gehört Ihr dieser eine Tag im Jahr - der Muttertag. Und zu Recht dürfen wir ihr an diesem Tag für all die Dinge, die sie für uns getan hat, dankbar sein. Auch wenn, der ein oder andere vielleicht kein so gutes Verhältnis oder sogar gar keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter hat. Diese beeindruckende Frau hat Dich auf diese Welt gebracht und hat Dir immer die Liebe und Fürsorge geschenkt, die sie in diesem Moment geben konnte. Ganz egal, wie Du ihr daher heute dankst - ob mit einem Strauß Blumen, mit einem Anruf, mit einem Verwöhntag, einem Kuchen oder einfach nur in Gedanken -, sie wird es zu schätzen wissen!
Liebe Mama, ich habe heute diesen Mandel-Blaubeer-Kuchen für Dich gebacken, auch wenn ich nicht bei Dir sein kann. Danke für alles, was Du für mich getan hast!
Einkaufsliste: 200 g Butter (zimmerwarm), 160 g Muscovado-Zucker, 200 g gemahlene Mandeln, 60g Dinkelmehl (glutenfreie Alternative: Teffmehl), 4 Eier, 1 1/2 TL Backpulver, 1 Zitrone, 125g Blaubeeren, Meersalz, etwas Puderzucker
Was ist zu tun? Zur Vorbereitung, den Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Eine Springform mit etwas Butter fetten und ca. 2 EL der gemahlenen Mandeln auf den Boden der Springform verteilen. Außerdem die Zitrone gründlich waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Die Blaubeeren waschen und abtropfen lassen.
Die Butter, 120 g Zucker und eine Prise Salz ca. 5 Minuten mit einem Handrührer cremig rühren (bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat). Die Eier trennen und das Eigelb der Butter-Zucker-Masse hinzufügen. Das Eiweiß in ein separates Gefäß geben.
Die restlichen Mandeln, Mehl, die Zitronenschale und das Backpulver mischen. Zusammen mit dem Zitronensaft nach und nach unter die Butter-Zucker-Masse rühren.
Den Eiweißen eine Prise Salz hinzufügen und mit einem Handrührer halb steif schlagen. Dann die restlichen 40g Zucker unter weiterem Schlagen nach und nach hinzufügen, bis dieser komplett aufgelöst ist. Den Eiweißschnee nach und nach vorsichtig unter den Teig heben.
Den Teig zur Hälfte in die Springform geben. Die Blaubeeren gleichmäßig darauf verteilen und den restlichen Teig darüber geben, sodass man die Blaubeeren nicht mehr sieht. Im Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 35 Minuten backen. Den Kuchen danach für ca. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen und danach herausnehmen. Zum Servieren etwas Puderzucker darüber streuen.
Sonntag, 12. Mai 2013
Sonntag, 14. April 2013
Thailändische Küche: Exotische Saisonalität
Ananas, Kokosnuss, Mango, Durian, Jackfrucht, Papaya, Mangostane - was für uns exotisch klingt, ist für den Thai regional. Dies bedeutet aber keineswegs, dass in der thailändischen Küche das ganze Jahr über Mango & Co. verarbeitet werden. Denn genauso wie hier in Deutschland, haben auch in Thailand zu bestimmten Jahreszeiten bestimmte Früchte Saison.
Als ich während meiner ersten Thailandreise vor zwei Wochen in einem Restaurant, einen auf der Menükarte angegebenen Avocado-Shake bestellen wollte und mich der höfliche Kellner (Thai-Kellner sind immer höflich) darauf hinwies, dass er momentan keine Avocados da hat, war ich noch nicht verwundert. Als mir bei einem zweiten und dritten Versuch, solch einen Shake zu bestellen, genau das Gleiche mitgeteilt worden war, war ich jedoch etwas verwundert und hakte nach. "No season" wurde mir in einem gebrochenen Thai-Englisch mitgeteilt. Diese Aussage verwandelte meine ursprüngliche Enttäuschung umgehend in Begeisterung! Das ich in Thailand auf eine saisonale und somit regionale (wenn Avocados gerade keine Saison haben, wird scheinbar nicht mit Importen aus dem Ausland nachgeholfen) Küche stoßen würde, hätte ich in dieser Form nicht erwartet! Ehrlich gesagt hatte ich angenommen, dass in einem tropischen Land wie Thailand sämtliche Früchte zu sämtlichen Jahreszeiten gedeihen. Nun, das war wohl ein wenig naiv ...
Natürlich hat Thailand durch sein tropisches Klima einen sehr fruchtbaren Boden und bietet Pflanzen, Fürchten und Gemüse optimale Bedingungen zum gedeihen. Dabei haben bestimmte Früchte, wie zum Beispiel die Banane, die Kokosnuss oder die Papaya, tatsächlich das ganze Jahr über Saison. Dies gilt jedoch nicht für alle Obstsorten, denn auch in Thailand gibt es Jahreszeiten und es ist nicht immer und überall gleichzeitig 30°C und sonnig - so überraschend das nun klingen mag! :) Ananas, Mango und Durian haben beispielsweise von März bis Mai/Juni (den thailändischen Sommermonaten) Saison, während die Saison für Avocados leider erst im Mai beginnt, wie ich am eigenen Leib erfahren durfte. Anstelle des Avocado-Shakes kam ich dafür in den Genuss zahlreicher Mango-Shakes (denen man die Saison förmlich "anschmeckte"!) und einem persönlichen Gericht-Highlight: "Pineapple Fried Rice" meist in einer ganzen Ananas serviert - ein Gaumenschmaus!
Für mich ist die thailändische Küche somit ein wunderbares Beispiel, ja sogar Vorbild für eine saisonale und regionale Küche, an der wir uns sicherlich die ein oder andere Scheibe abschneiden können. Die Küche ist nicht zuletzt so aromatisch weil deren Zutaten dann geerntet und verarbeitet werden, wenn sie tatsächlich reif sind und somit den Höhepunkt ihres Geschmacks erreicht haben. Ein Erdbeerkuchen schmeckt im Januar, wenn die Erdbeeren hierfür um den halben Globus wandern mussten, schließlich auch nicht so intensiv und fruchtig, wie im Mai, wenn wir die Beeren hierfür frisch vom Feld pflücken und direkt verarbeiten. So schmeckt natürlich auch der gebratene Reis mit Ananas hier in Deutschland nicht genauso aromatisch wie in Thailand und auch die 35°C, die wärmende Sonne auf der Haut und das Meeresrauschen fehlen beim Verzehr ... Dennoch, das Rezept möchte ich an dieser Stelle nicht vorenthalten und damit die exotische Saisonalität der thailändischen Küche würdigen.
Einkaufsliste: 125g Parboiled- bzw. Langkornreis vom Vortag (damit er nicht mehr nicht mehr so feucht ist; ich mag z.B. den Parboiled Reis im Kochbeutel von Davert gerne), 1/4-1/2 Ananas (je nach Größe), 100g TK-Erbsen, 50g Karotte (geraspelt), 1 Ei, 2 EL Cranberries, 50g Cashewnüsse,1 Schalotte, 2 Knoblauchzehen, 1 daumengroßes Stück Ingwer, 1/4 TL Chiliflocken (getrocknet), Sojasauce, 2 TL Currypulver, 1/4 TL Kurkuma, 1/4 TL Rohrohrzucker, 2 TL Limettensaft, Sonnenblümenöl
Was ist zu tun? Zur Vorbereitung, dem Reis 1 EL Sonnenblumenöl hinzufügen und ihn sorgsam damit vermengen. Die Schale und den Stunk der Ananas entfernen, dann in kleine Stücke schneiden. Die Karotte raspeln. Schalotte, Ingwer und Knoblauch fein würfeln. 3 EL Sojasauce mit Currypulver, Kurkuma und Zucker in einer Tasse vermischen.
Die Cashewnüsse in einem Wok oder einer großen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und dann beiseite stellen. Das Ei mit etwas Fett und etwas Sojasauce ebenfalls in den Wok geben und durch ständigen rühren wie ein Rührei zubereiten und beiseite stellen. Dann 2 EL Öl im Wok erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer und Chili dazu geben und ca. 1 Minute mit dünsten. Karottenraspeln und Erbsen ebenfalls dazu geben und ca. 2 Minuten mit dünsten.
Im nächsten Schritt, den Reis, die Ananasstücke, die Cashewnüsse, das Ei und die Cranberries in den Wok geben und alles vermengen. Die Sojasauce-Currypulver-Mischung darüber geben und sorgsam unterrühren. Den Reis auf mittlerer bis hoher Hitze für ca. 5 bis 7 Minuten unter regelmäßigem Rühren braten (die Reiskörner sollten dabei durch die Hitze im Wok leicht "hüpfen"). Kurz bevor der Wok vom Herd genommen wird, die Herdplatte auf das Maximum erhitzen, damit sich alle Aromen nochmal richtig entfalten können. Den Reis dabei ständig rühren. Den Wok vom Herd nehmen.
Den Reis mit Limettensaft und ggf. zusätzlicher Sojasauce abschmecken.
Als ich während meiner ersten Thailandreise vor zwei Wochen in einem Restaurant, einen auf der Menükarte angegebenen Avocado-Shake bestellen wollte und mich der höfliche Kellner (Thai-Kellner sind immer höflich) darauf hinwies, dass er momentan keine Avocados da hat, war ich noch nicht verwundert. Als mir bei einem zweiten und dritten Versuch, solch einen Shake zu bestellen, genau das Gleiche mitgeteilt worden war, war ich jedoch etwas verwundert und hakte nach. "No season" wurde mir in einem gebrochenen Thai-Englisch mitgeteilt. Diese Aussage verwandelte meine ursprüngliche Enttäuschung umgehend in Begeisterung! Das ich in Thailand auf eine saisonale und somit regionale (wenn Avocados gerade keine Saison haben, wird scheinbar nicht mit Importen aus dem Ausland nachgeholfen) Küche stoßen würde, hätte ich in dieser Form nicht erwartet! Ehrlich gesagt hatte ich angenommen, dass in einem tropischen Land wie Thailand sämtliche Früchte zu sämtlichen Jahreszeiten gedeihen. Nun, das war wohl ein wenig naiv ...
Natürlich hat Thailand durch sein tropisches Klima einen sehr fruchtbaren Boden und bietet Pflanzen, Fürchten und Gemüse optimale Bedingungen zum gedeihen. Dabei haben bestimmte Früchte, wie zum Beispiel die Banane, die Kokosnuss oder die Papaya, tatsächlich das ganze Jahr über Saison. Dies gilt jedoch nicht für alle Obstsorten, denn auch in Thailand gibt es Jahreszeiten und es ist nicht immer und überall gleichzeitig 30°C und sonnig - so überraschend das nun klingen mag! :) Ananas, Mango und Durian haben beispielsweise von März bis Mai/Juni (den thailändischen Sommermonaten) Saison, während die Saison für Avocados leider erst im Mai beginnt, wie ich am eigenen Leib erfahren durfte. Anstelle des Avocado-Shakes kam ich dafür in den Genuss zahlreicher Mango-Shakes (denen man die Saison förmlich "anschmeckte"!) und einem persönlichen Gericht-Highlight: "Pineapple Fried Rice" meist in einer ganzen Ananas serviert - ein Gaumenschmaus!
Einkaufsliste: 125g Parboiled- bzw. Langkornreis vom Vortag (damit er nicht mehr nicht mehr so feucht ist; ich mag z.B. den Parboiled Reis im Kochbeutel von Davert gerne), 1/4-1/2 Ananas (je nach Größe), 100g TK-Erbsen, 50g Karotte (geraspelt), 1 Ei, 2 EL Cranberries, 50g Cashewnüsse,1 Schalotte, 2 Knoblauchzehen, 1 daumengroßes Stück Ingwer, 1/4 TL Chiliflocken (getrocknet), Sojasauce, 2 TL Currypulver, 1/4 TL Kurkuma, 1/4 TL Rohrohrzucker, 2 TL Limettensaft, Sonnenblümenöl
Was ist zu tun? Zur Vorbereitung, dem Reis 1 EL Sonnenblumenöl hinzufügen und ihn sorgsam damit vermengen. Die Schale und den Stunk der Ananas entfernen, dann in kleine Stücke schneiden. Die Karotte raspeln. Schalotte, Ingwer und Knoblauch fein würfeln. 3 EL Sojasauce mit Currypulver, Kurkuma und Zucker in einer Tasse vermischen.
Die Cashewnüsse in einem Wok oder einer großen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und dann beiseite stellen. Das Ei mit etwas Fett und etwas Sojasauce ebenfalls in den Wok geben und durch ständigen rühren wie ein Rührei zubereiten und beiseite stellen. Dann 2 EL Öl im Wok erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer und Chili dazu geben und ca. 1 Minute mit dünsten. Karottenraspeln und Erbsen ebenfalls dazu geben und ca. 2 Minuten mit dünsten.
Im nächsten Schritt, den Reis, die Ananasstücke, die Cashewnüsse, das Ei und die Cranberries in den Wok geben und alles vermengen. Die Sojasauce-Currypulver-Mischung darüber geben und sorgsam unterrühren. Den Reis auf mittlerer bis hoher Hitze für ca. 5 bis 7 Minuten unter regelmäßigem Rühren braten (die Reiskörner sollten dabei durch die Hitze im Wok leicht "hüpfen"). Kurz bevor der Wok vom Herd genommen wird, die Herdplatte auf das Maximum erhitzen, damit sich alle Aromen nochmal richtig entfalten können. Den Reis dabei ständig rühren. Den Wok vom Herd nehmen.
Den Reis mit Limettensaft und ggf. zusätzlicher Sojasauce abschmecken.
Sonntag, 17. Februar 2013
Übers Bloggen (und über Pastinaken)
In letzter Zeit blogge ich nicht mehr so häufig wie früher und so habe ich mich gefragt, woran das liegen könnte ...
Vor ca. 2 1/2 Jahren habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Damals war ich nicht sehr glücklich in meinem Job, was unter anderem daran lag, dass ich meine Kreativität nicht ausleben konnte und mir meine Aufgaben wenig Spaß bereiteten (ich arbeitete damals als Unternehmensberaterin). Ich war daher auf der Suche nach etwas, was meine Leidenschaft erwecken, mir Freude bereiten und mich erfüllen würde und bin so über meinen Spaß am Kochen und Schreiben auf das Bloggen gekommen.
Ungefähr ein Jahr später, im Sommer 2011, wechselte ich dann meinen Job, der sich über das letzte Jahr von einem bloßen Job zu einer Tätigkeit entwickelt hatte, der ich jeden Tag von neuem mit großer Freude nachging. Ende letzten Jahres war ich dann endlich soweit ehrlichen Herzens sagen zu können, dass ich in meiner Arbeit richtig glücklich bin.
Und hier liegt auch - zumindest zum Teil - die Antwort zu der Frage, warum ich weniger blogge wie früher: Den Ausgleich, den ich in meinem vorherigen Job so nötig hatte, benötigte ich in diesem Ausmaß nicht mehr. Ich durfte kreativ sein, hatte viel Freiraum meine Ideen zu entfalten, ich hatte Spaß und Freude und hatte sogar als Teil meines Jobs die Möglichkeit viele Texte zu verfassen. Zusammengefasst: Meine Arbeit erfüllte mich in einem Ausmaß, das weniger Ausgleich bedurfte.
Aber wieso schreibe ich das in der Vergangenheitsform? Nun, das Leben steht scheinbar nie still und alles kann sich jeden Tag von heute auf morgen verändern. Mir selbst erging es vor ca. 2 1/2 Wochen so, als sich jobtechnisch plötzlich alles auf den Kopf stellte und ich mich momentan wieder in die Zeit meines vorherigen Jobs zurück versetzt fühle. Mal sehen, wie es jetzt weiter geht, vielleicht blogge ich demnächst wieder häufiger ... :)
Wenigstens gibt es ein paar Dinge, die im Leben immer konstant bleiben, wie zum Beispiel, dass wir jeden Tag etwas essen müssen, was mich auf das heutige Rezept bringt: Pastinaken an getrockneten Tomaten und Ziegenfrischkäse. (Bei Pastinaken handelt es sich um ein Wurzelgemüse, mit einem leicht süßlichen Geschmack, das in Deutschland in den Wintermonaten Saison hat.)
Einkaufsliste (ca. 4 Vorspeisen): 4 Pastinaken, 100g getrocknete Tomaten, 200g Ziegenfrischkäse, 2 EL Kokosfett, 400 ml Gemüsebrühe, 4 TL Petersielie (TK), feinstes Olivenöl, Salz und Pfeffer
Was ist zu tun: Pastinaken schälen und mit dem Gemüsehobel oder einem Messer schräg in dünne Scheiben schneiden (sehr breite Scheiben halbieren). Kokosfett in einem Topf erhitzen und die Pastinakenscheiben darin ca. 5 Minuten unter regelmäßigen umrühren dünsten. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 5-7 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Scheiben weich sind.
In der Zwischenzeit die getrockneten Tomaten der Länge nach in schmale Streifen schneiden.
Das Wasser abgießen und die Pastinaken abtropfen und ein wenig abkühlen lassen. Die Pastinaken, getrockneten Tomaten, Petersilie und etwas Olivenöl in einer Schale vermengen und ggf. mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Pastinakensalat gleichmäßig auf Teller verteilen. Den Ziegenkäse grob zerbröseln und darüber streuen und noch etwas Olivenöl darüber träufeln.
Den Salat kann man ganz wunderbar mit etwas Quinoa, Hirse oder Couscous zu einer sättigenden Hauptspeise machen. Außerdem passen geröstete Sonnenblumenkerne ganz wunderbar dazu.
Vor ca. 2 1/2 Jahren habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Damals war ich nicht sehr glücklich in meinem Job, was unter anderem daran lag, dass ich meine Kreativität nicht ausleben konnte und mir meine Aufgaben wenig Spaß bereiteten (ich arbeitete damals als Unternehmensberaterin). Ich war daher auf der Suche nach etwas, was meine Leidenschaft erwecken, mir Freude bereiten und mich erfüllen würde und bin so über meinen Spaß am Kochen und Schreiben auf das Bloggen gekommen.
Ungefähr ein Jahr später, im Sommer 2011, wechselte ich dann meinen Job, der sich über das letzte Jahr von einem bloßen Job zu einer Tätigkeit entwickelt hatte, der ich jeden Tag von neuem mit großer Freude nachging. Ende letzten Jahres war ich dann endlich soweit ehrlichen Herzens sagen zu können, dass ich in meiner Arbeit richtig glücklich bin.
Und hier liegt auch - zumindest zum Teil - die Antwort zu der Frage, warum ich weniger blogge wie früher: Den Ausgleich, den ich in meinem vorherigen Job so nötig hatte, benötigte ich in diesem Ausmaß nicht mehr. Ich durfte kreativ sein, hatte viel Freiraum meine Ideen zu entfalten, ich hatte Spaß und Freude und hatte sogar als Teil meines Jobs die Möglichkeit viele Texte zu verfassen. Zusammengefasst: Meine Arbeit erfüllte mich in einem Ausmaß, das weniger Ausgleich bedurfte.
Aber wieso schreibe ich das in der Vergangenheitsform? Nun, das Leben steht scheinbar nie still und alles kann sich jeden Tag von heute auf morgen verändern. Mir selbst erging es vor ca. 2 1/2 Wochen so, als sich jobtechnisch plötzlich alles auf den Kopf stellte und ich mich momentan wieder in die Zeit meines vorherigen Jobs zurück versetzt fühle. Mal sehen, wie es jetzt weiter geht, vielleicht blogge ich demnächst wieder häufiger ... :)
Wenigstens gibt es ein paar Dinge, die im Leben immer konstant bleiben, wie zum Beispiel, dass wir jeden Tag etwas essen müssen, was mich auf das heutige Rezept bringt: Pastinaken an getrockneten Tomaten und Ziegenfrischkäse. (Bei Pastinaken handelt es sich um ein Wurzelgemüse, mit einem leicht süßlichen Geschmack, das in Deutschland in den Wintermonaten Saison hat.)
Einkaufsliste (ca. 4 Vorspeisen): 4 Pastinaken, 100g getrocknete Tomaten, 200g Ziegenfrischkäse, 2 EL Kokosfett, 400 ml Gemüsebrühe, 4 TL Petersielie (TK), feinstes Olivenöl, Salz und Pfeffer
Was ist zu tun: Pastinaken schälen und mit dem Gemüsehobel oder einem Messer schräg in dünne Scheiben schneiden (sehr breite Scheiben halbieren). Kokosfett in einem Topf erhitzen und die Pastinakenscheiben darin ca. 5 Minuten unter regelmäßigen umrühren dünsten. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 5-7 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Scheiben weich sind.
In der Zwischenzeit die getrockneten Tomaten der Länge nach in schmale Streifen schneiden.
Das Wasser abgießen und die Pastinaken abtropfen und ein wenig abkühlen lassen. Die Pastinaken, getrockneten Tomaten, Petersilie und etwas Olivenöl in einer Schale vermengen und ggf. mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Pastinakensalat gleichmäßig auf Teller verteilen. Den Ziegenkäse grob zerbröseln und darüber streuen und noch etwas Olivenöl darüber träufeln.
Den Salat kann man ganz wunderbar mit etwas Quinoa, Hirse oder Couscous zu einer sättigenden Hauptspeise machen. Außerdem passen geröstete Sonnenblumenkerne ganz wunderbar dazu.
Montag, 28. Januar 2013
Fokus 2013: Saisonalität und Regionalität
2013 ist
schon wieder fast einen Monat alt und die ersten werden ihre Neujahrsvorsätze
mittlerweile über Bord geworfen haben (der eine leichtfertig, der andere mit einem schlechten
Gewissen), andere ziehen vielleicht eine erste Bilanz, wie weit sie damit bisher gekommen sind und wieder andere zerbrechen sich den Kopf, was nochmal diese Vorhaben waren, die sie sich
in der Silvesternacht, last-minute-mäßig und reichlich angesäuselt, aber
dennoch oder gerade deswegen voller Überzeugung, gesetzt hatten.
Auch ich
habe mir Neujahrsvorsätze vorgenommen, sie aber direkt wieder über den
Haufen geworfen. Nicht etwa, weil ich sie schon nach zwei Wochen wieder aufgab,
sondern weil mir kurz nachdem ich sie
ausformuliert hatte in den Sinn kam, dieses Jahr einfach einmal keine Vorsätze
haben zu wollen. Eigentlich, so dachte ich mir, nehme ich mir doch das ganze
Jahr Dinge vor und gehe sie an, da brauche ich doch nicht noch zusätzlich zu
Neujahr irgendwelche halbherzigen Vorsätze, nur um sagen zu können, ich habe
welche ...
Und so
besinne ich mich in 2013 lieber weiter auf die Dinge, die ich mir sowieso schon
vorher vorgenommen oder auch schon gelebt hatte. In kulinarischer Hinsicht sind
das insbesondere: keine Fertiggerichte sondern lieber selbst
kochen, auch mal auf gesündere Alternativen bei der Produktauswahl zurück
greifen (z.B. Dinkel- anstatt Weizenmehl, Hafer- oder Mandelmilch anstatt Kuhmilch,
Hirse oder Vollkornreis anstatt weißen Reis), jede Nahrung achtsam und
wertschätzend zu mir nehmen und so gut es geht auf Regionalität und Saisonalität
sowie auf das Ursprungsland von Lebensmitteln achten.
Dabei liegt
mir gerade letzteres am Herzen, da ich das Gefühl habe, dass unsere guten deutschen
Produkte und Lebensmittel immer mehr in Vergessenheit geraten. Im „normalen“
Supermarkt findet man selten Pastinaken, Topinambur, Schwarz- oder Petersilienwurzel.
Obwohl diese Wurzelgemüsesorten im Januar in Deutschland Hochsaison haben! Aber auch der Masse wohl bekanntere Gemüsesorten aus deutschem Erzeugnis sind im Januar als Lagergemüse erhältlich, die Karotte und die Kartoffel zum Beispiel. An dieser Stelle ergeben die beiden zusammen mit Linsen und Kokosmilch die Basis für eine Kokos-Linsen-Suppe, die in diesen eisigen Tagen ganz wunderbar wärmt! Und wer sich doch einmal an die anderen Wurzelgemüsesorten trauen möchte, findet hier vielleicht Inspiration: Pastinaken-Kartoffel-Cremesuppe oder Schwarzwurzel-Petersilien-Cremesuppe.
Einkaufsliste
(für 2-3 Portionen): 125g rote Linsen, 150g Karotten, 150g Kartoffeln (hart
kochend), 1 Zwiebel, 1 daumenbreites Stück Ingwer, 200 ml Kokosmilch, 300-400ml
Gemüsebrühe, 1-2 EL Kokosfett, 1 TL Currypulver, ¼ TL Kurkuma (gemahlen), ¼ TL
Kreuzkümmel (gemahlen), 1 MS Zimt, 2 EL Zitronensaft, etwas getrockneten oder
frischen Koriander, Salz und Pfeffer
Was ist zu
tun: Karotten und Kartoffeln schälen und
würfeln (ca. 0,5x0,5 cm). Zwiebel und Ingwer ebenfalls schälen. Zwiebel in kleine
Würfel und Ingwer sehr klein schneiden. Linsen in einem Sieb abwaschen und
abtropfen lassen. Gemüsebrühe in einem Topf vorbereiten.
Das
Kokosfett in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Currypulver, Kurkuma,
Kreuzkümmel, Zwiebelwürfel und Ingwer darin unter Rühren ca. 1 Minute
andünsten.
Kartoffel-,
Karottenwürfel und Linsen hinzufügen und ebenfalls unter Rühren ca. 1 Minute
andünsten. Kokosmilch dazu gießen, kurz aufkochen und ca. 5 Minuten bei
mittlerer bis niedriger Hitze zugedeckt einköcheln lassen. Dann Gemüsebrühe
hinzugeben und für weitere 10-15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Linsen
zerfallen sind und das Gemüse weich ist.
Zitronensaft
und Zimt hinzugeben und die Suppe mit einem Pürierstab grob pürieren, sodass
immernoch Kartoffel- und Karottenwürfel übrig bleiben. Ggf. etwas zusätzliche
Gemüsebrühe hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und ggf. noch etwas Zitronensaft
abschmecken.
Die Suppe in
Schälchen geben und getrockneten oder frischen Koriander darüber streuen.
Und so verbleibe
ich bis zum nächsten Post mit dem Motto:
Essen ist Genuss!
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Kochen oder Backen?
Es gibt diese gewisse Einteilung von Menschen in eine von zwei Interessengruppen. Zum Beispiel gibt es die Menschen, die Hunde lieber mögen und die, die Katzen lieber mögen. Es gibt solche, die lieber in den Sommerurlaub und solche, die lieber in den Winterurlaub fahren. Dann gibt es jene die lieber Skifahren und jene, die das Snowboarden bevorzugen. Manche trinken lieber Bier und manche lieber Wein. Und es gibt diejenigen Menschen, denen es mehr Freude bereitet zu kochen und diejenigen, die lieber backen.
Über die letzten Jahre habe ich viel gekocht und gebacken. Insbesondere natürlich für diesen Blog, aber auch einfach so. Mir bereitet beides Freude. Und trotzdem: Backen gibt mir eine ganz besondere Erfüllung ...
Backen beinhaltet jedes Mal auch einen gewisse Überraschungseffekt: Wird das Gemisch, das man zu einem Teig rührt oder knetet, zu dem Belag oder Boden mit der richtigen Konsistenz? Ist der Kuchen, das Gebäck, der Keks oder das Plätzchen am Ende so süß, saftig oder sahnig, wie es sein soll? Der rohe Teig vermag diese Sicherheit nicht zu geben und daher hat man auch kaum noch die Möglichkeit etwas zu ändern, wenn der Teig erst einmal in den Backofen gewandert ist. Beim Kochen ist das anders: Hier kann noch eine Prise Salz hinzugegeben werden, dort noch etwas Sahne oder Kräuter, vielleicht etwas Zucker, wenn etwas zu scharf oder salzig ist oder Soßenbinder, wenn die Soße zu flüssig ist. Beim Kochen kann man ein Gericht, wenn man möchte, bis zur Vollkommenheit verfeinern!
Vielleicht ist es genau dieser Überraschungseffekt, der sich hinter meiner Begeisterung für das Backen verbirgt. Vielleicht ist es aber auch der Prozess des Backens an sich, der meine Faszination ausmacht. Schon als Kind habe ich dem Kuchen beim Aufgehen gerne zugesehen und auch heute hat sich daran nichts geändert: Ist der Teig einmal im Ofen, schaue ich mindestens alle fünf Minuten vorbei, um zu sehen was passiert. Für mich ist das Backen der Inbegriff des Erschaffens! In kaum einer anderen Tätigkeit wird so schnell evident, wie man aus der Zusammenführung von Materialien (hier Zutaten) ein ganz neues Material erschaffen kann (den gebackenen, festgewordenen Kuchen). Dann noch bei dem Prozess der Entstehung zusehen zu können - das ist für mich wie Magie!
Diese Magie erreicht in der Weihnachtszeit ihren Höhepunkt, wenn die Küche vom Backen der Kipferl, Spekulatius, Butterplätzchen, Zimtsternen und nicht zuletzt Lebkuchen mit winterlichen Gewürzdüften und weihnachtlichen Aromen erfüllt wird. Bei letzteren saß ich am 2. Adventssonntag einmal mehr kniend vor meinem Backofen und beobachte, wie die runden Lebkuchen langsam fest wurden. Das Abkühlen konnte ich dann kaum noch erwarten, um endlich den Überraschungseffekt auf meiner Zunge zergehen zu lassen: mmmmmhhhmmm …
Wie ist das bei Dir? Kochst Du lieber oder backst lieber? Wenn Du Dir noch nicht sicher bist, findest Du es vielleicht mit diesem Ingwer-Lebkuchen-Rezept (ohne Mehl) heraus!
Einkaufsliste (für ca. 16-20 Stück): 100g Marzipanrohmasse, 100g gemahlene Mandeln, 100g gemahlene Haselnüsse, 90g Xucker (oder Rohrohrzucker), 40g Orangeat, 40g kandierte Ingwerstäbchen, 3 Eiweiß, 2 TL Lebkuchengewürz, 1 TL Zimt, 2 MS gemahlenen Ingwer, 1 Prise Meersalz, 20 Oblaten (70mm) (glutenfreie Oblaten gibt es z.B. hier), 20 St. geschälte Mandeln, ca. 200g Zartbitterkuvertüre (optional), Backpapier, ggf. Spritzbeutel
Was gibt's zu tun: Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen Ingwerstäbchen in kleine Würfel schneiden. Die Marzipanrohmasse grob raspeln. Marzipan, Mandeln, Haselnüsse, Zucker, Orangeat, Ingwerwürfel, Eiweiß, Lebkuchengewürz, Zimt, gemahlenen Ingwer und Salz in eine Schüssel geben und mit Hilfe der Knethaken des Rührgeräts ca. 5 Minuten zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Dabei darauf achten, dass sich keine größeren Marzipanstücke bilden.
Die Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Die Lebkuchenmasse mithilfe eines Spritzbeutels oder eines Löffels gleichmäßig auf den Oblaten verteilen. Die Finger mit Wasser befeuchten und die Lebkuchenoberfläche glatt streichen. Wenn die Lebkuchen nicht mit Schokolade überzogen werden sollen, an dieser Stelle je eine geschälte Mandel auf der Mitte eines jeden Lebkuchens platzieren.
Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und ca. 15 Minuten backen (die Lebkuchen sollten an den Rändern und zur Mitte hin leicht angebräunt sein). Die Lebkuchen danach auf einem Gitterblech komplett abkühlen lassen.
Wenn die Lebkuchen mit Schokolade überzogen werden sollen, die Kuvertüre nach Anleitung schmelzen (ist sie nicht flüssig genug, ggf. ein wenig Pflanzenfett hinzugeben). Die Lebkuchen kopfüber in die flüssige Schokolade tunken, je eine geschälte Mandel auf der Mitte eines jeden Lebkuchens platzieren und auf dem Gitterblech oder Backpapier vollständig fest werden lassen. Dann mit Genuss verzehren oder in einer Blechdose lagern.
Über die letzten Jahre habe ich viel gekocht und gebacken. Insbesondere natürlich für diesen Blog, aber auch einfach so. Mir bereitet beides Freude. Und trotzdem: Backen gibt mir eine ganz besondere Erfüllung ...
Backen beinhaltet jedes Mal auch einen gewisse Überraschungseffekt: Wird das Gemisch, das man zu einem Teig rührt oder knetet, zu dem Belag oder Boden mit der richtigen Konsistenz? Ist der Kuchen, das Gebäck, der Keks oder das Plätzchen am Ende so süß, saftig oder sahnig, wie es sein soll? Der rohe Teig vermag diese Sicherheit nicht zu geben und daher hat man auch kaum noch die Möglichkeit etwas zu ändern, wenn der Teig erst einmal in den Backofen gewandert ist. Beim Kochen ist das anders: Hier kann noch eine Prise Salz hinzugegeben werden, dort noch etwas Sahne oder Kräuter, vielleicht etwas Zucker, wenn etwas zu scharf oder salzig ist oder Soßenbinder, wenn die Soße zu flüssig ist. Beim Kochen kann man ein Gericht, wenn man möchte, bis zur Vollkommenheit verfeinern!
Vielleicht ist es genau dieser Überraschungseffekt, der sich hinter meiner Begeisterung für das Backen verbirgt. Vielleicht ist es aber auch der Prozess des Backens an sich, der meine Faszination ausmacht. Schon als Kind habe ich dem Kuchen beim Aufgehen gerne zugesehen und auch heute hat sich daran nichts geändert: Ist der Teig einmal im Ofen, schaue ich mindestens alle fünf Minuten vorbei, um zu sehen was passiert. Für mich ist das Backen der Inbegriff des Erschaffens! In kaum einer anderen Tätigkeit wird so schnell evident, wie man aus der Zusammenführung von Materialien (hier Zutaten) ein ganz neues Material erschaffen kann (den gebackenen, festgewordenen Kuchen). Dann noch bei dem Prozess der Entstehung zusehen zu können - das ist für mich wie Magie!
Diese Magie erreicht in der Weihnachtszeit ihren Höhepunkt, wenn die Küche vom Backen der Kipferl, Spekulatius, Butterplätzchen, Zimtsternen und nicht zuletzt Lebkuchen mit winterlichen Gewürzdüften und weihnachtlichen Aromen erfüllt wird. Bei letzteren saß ich am 2. Adventssonntag einmal mehr kniend vor meinem Backofen und beobachte, wie die runden Lebkuchen langsam fest wurden. Das Abkühlen konnte ich dann kaum noch erwarten, um endlich den Überraschungseffekt auf meiner Zunge zergehen zu lassen: mmmmmhhhmmm …
Wie ist das bei Dir? Kochst Du lieber oder backst lieber? Wenn Du Dir noch nicht sicher bist, findest Du es vielleicht mit diesem Ingwer-Lebkuchen-Rezept (ohne Mehl) heraus!
Einkaufsliste (für ca. 16-20 Stück): 100g Marzipanrohmasse, 100g gemahlene Mandeln, 100g gemahlene Haselnüsse, 90g Xucker (oder Rohrohrzucker), 40g Orangeat, 40g kandierte Ingwerstäbchen, 3 Eiweiß, 2 TL Lebkuchengewürz, 1 TL Zimt, 2 MS gemahlenen Ingwer, 1 Prise Meersalz, 20 Oblaten (70mm) (glutenfreie Oblaten gibt es z.B. hier), 20 St. geschälte Mandeln, ca. 200g Zartbitterkuvertüre (optional), Backpapier, ggf. Spritzbeutel
Was gibt's zu tun: Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen Ingwerstäbchen in kleine Würfel schneiden. Die Marzipanrohmasse grob raspeln. Marzipan, Mandeln, Haselnüsse, Zucker, Orangeat, Ingwerwürfel, Eiweiß, Lebkuchengewürz, Zimt, gemahlenen Ingwer und Salz in eine Schüssel geben und mit Hilfe der Knethaken des Rührgeräts ca. 5 Minuten zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Dabei darauf achten, dass sich keine größeren Marzipanstücke bilden.
Die Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Die Lebkuchenmasse mithilfe eines Spritzbeutels oder eines Löffels gleichmäßig auf den Oblaten verteilen. Die Finger mit Wasser befeuchten und die Lebkuchenoberfläche glatt streichen. Wenn die Lebkuchen nicht mit Schokolade überzogen werden sollen, an dieser Stelle je eine geschälte Mandel auf der Mitte eines jeden Lebkuchens platzieren.
Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und ca. 15 Minuten backen (die Lebkuchen sollten an den Rändern und zur Mitte hin leicht angebräunt sein). Die Lebkuchen danach auf einem Gitterblech komplett abkühlen lassen.
Wenn die Lebkuchen mit Schokolade überzogen werden sollen, die Kuvertüre nach Anleitung schmelzen (ist sie nicht flüssig genug, ggf. ein wenig Pflanzenfett hinzugeben). Die Lebkuchen kopfüber in die flüssige Schokolade tunken, je eine geschälte Mandel auf der Mitte eines jeden Lebkuchens platzieren und auf dem Gitterblech oder Backpapier vollständig fest werden lassen. Dann mit Genuss verzehren oder in einer Blechdose lagern.
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