Montag, 8. August 2011

Proviant Smoothies - Bio made in Berlin

Eine Neueheit ist der Smoothie an sich mittlerweile nicht mehr, ist er doch schon ein fester Bestandteil der deutschen Kühlregale geworden. Die umfangreiche Auswahl von unzähligen Anbietern ist mittlerweile sogar schon so groß, dass einem die Entscheidung schwer fällt, ob es nun der Erdbeere & Banane-Smoothie von Innocent oder lieber die Bananen-Erdbeer-Variante von Chiquita werden soll.

Da kommt mir der überschaubarere Bio-Smoothie-Markt gerade recht. Hier sehe ich auf einen Blick, was es zur Auswahl gibt und die fällt bei mir meist auf die schmackhaften Smoothies von Proviant! Hierbei hat mich natürlich nicht nur das hübsche Retro-Design der Flasche überzeugt, sondern vielmehr die ausgefallenen und noch wenig bekannten Zutaten wie Macawurzel oder Weizengras.

Weizengras war mir persönlich schon bekannt, da ich "a shot of wheatgrass" bei meinem letzten USA-Besuch fast täglich zu mir genommen habe. Denn die Amerikaner schwören schon seit geraumer Zeit auf die gesunde und belebende Wirkung des jungen Weizens, das so viele Nährstoffe, Vitamine, Eiweiße, Enzyme, Mineralstoffe und Chlorophyl bietet, wie kaum eine andere Pflanze. Umso erstaunter war ich damals, dass ich in Deutschland noch nie davon gehört hatte! Und umso positiver überrascht war ich, als ich auf der Zutatenliste des Proviant "Grashüpfer"-Smoothies Weizengras entdeckt habe! Das hat mich dann gleich so sehr überzeugt, dass ich nun bekennender Proviant-Addict bin.

Neben Weizengras bietet der "Grashüpfer" natürlich noch weitere vitaminreiche Zutaten, wie Kiwi und Limette. Aber auch die anderen Proviant-Smoothies sind nicht zu verachten! Wer am Nachmittag am Schreibtisch schläfrig wird, der sollte beispielsweise zum "Bio Treibstoff" greifen, der einen mit Guarana, Grapefruit, Karotte und Orangen wieder munter macht. Oder sind die Füße einmal kalt? Dann wärmt das "Kraftpaket" mit Macapflanze, Zitrone, Orange und Ingwer von innen. Oder doch lieber Erdbeere-Banane? Auch das bietet Proviant - genauso wie die anderen Klassiker Pfirsich-Maracuja oder Mango-Maracuja natürlich in Bio-Qualität!

Zuguterletzt möchte ich noch hervorheben, dass die leckeren Smoothies alle made in Germany sind, oder besser gesagt: made in Berlin! Das Gründerteam von Proviant hat seine Kreationen nämlich zunächst auf Berliner Straßenfesten verkauft, bis die Nachfrage so groß wurde, dass aus dem Hobby die Berufung wurde und Proviant seine Geburtsstunde hatte. Nun "waschen, schälen, schneiden, pressen und pürieren" Paul, Jan und Tom täglich frisches Bio-Obst in einer kleinen Manufaktur in Berlin-Kreuzberg!

Mehr zum Gründerteam und natürlich den Online-Shop (Lieferung in ganz Deutschland möglich) findet Ihr hier: http://www.echtesmoothies.de/

Freitag, 5. August 2011

Glutenfrei backen

Die Beschriftung "glutenfrei" liest man heutzutage auf vielen Lebensmitteletiketten. Teilweise haben Supermärkte glutenfreien Produkten sogar ganze Regale gewidmet! Und auch die Auswahl an Mehlsorten, die kein Gluten enthalten, wird immer breiter. Man kann also sagen, dass der glutenfreien Ernährung immer mehr Aufmerksamkeit zuteil wird und die Lebensmittelindustrie auf die steigende Anzahl der unter Zöliakie oder Glutenintoleranz leidenden Personen reagiert.

Bis vor ein paar Jahren glaubte man noch, dass nur einer von 1.000 Menschen unter Glutenintoleranz leidet. Mittlerweile hat man jedoch herausgefunden, dass der Wert tatsächlich bei 1:200 liegt. Damit scheint jedoch auch nur die Spitze des Eisbergs abgedeckt zu sein, denn nur ein bis zwei von 10 Betroffenen, leiden unter den typischen Symptomen. Die restlichen 8 bis 9 haben untypische Symptome und führen diese meist nicht auf eine Glutenintoleranz zurück.

Da das Thema einer glutenfreier Ernährung meiner Meinung nach auch in Zukunft immer mehr Aufmerksamkeit erlangen wird, habe ich unter meinen Labels in der linken Menüspalte nun neben "glutenfrei" auch noch ein "glutenfrei backen" hinzugefügt.

Während man unter "glutenfrei" alle glutenfreien Rezepte, wie Risotto, Suppen, Salate, Kuchen, Kekse, etc., findet, sind unter "glutenfrei backen" tatsächlich nur jene Rezepte zu finden, die sich mit dem Thema Backen beschäftigen und in denen ich alternative glutenfreie Mehlsorten, wie Mais-, Buchweizen-, Teff-, Reis- oder gar kein Mehl, verwendet habe. Hinzu kommt, dass diese Backrezepte auch meist laktosefrei sind!

Übrigens, glutenfrei/laktosefrei backen heißt nicht, dass es weniger gut schmeckt, wie die vielen positiven Rückmeldungen meiner Rezeptverköstigungen gezeigt haben!

Und noch einmal übrigens, die Auswahl an glutenfreien Produkten ist in Bio-Läden und -Supermärkten besonders groß!

Viel Spaß beim nachbacken!

Weitere Informationen zum Thema Zöliakie/Glutenintoleranz gibt's unter folgendem Link: http://www.dzg-online.de/

Mittwoch, 3. August 2011

Teffmehl - Ein äthiopischer Schatz wird entdeckt

Seit über 5000 Jahren wird in Äthiopien die kleinste Getreidesorte der Welt angebaut! Und doch hat sie bisher in Europa nicht viel Aufmerksamkeit geerntet... Dabei ist die Zwerghirse - wie Teff auch genannt wird - eine wundervolle Ergänzung zu anderen Getreidesorten und bietet gerade Zöliakie-betroffenen und glutenintoleranten Menschen eine geschmackvolle und 100% glutenfreie Alternative. Hinzu kommt, dass Teff sehr viel widerstandsfähiger ist als andere Getreidesorte und sowohl auf trockenem als auch auf nassem Boden wächst und gedeiht!

Was die Äthiopier also schon seit Jahren als eines ihrer Grundnahrungsmittel zu Brot und Brei verarbeiten, findet nun auch in Europa immer mehr Aufmerksamkeit und Interesse. Denn seine weitreichenden Inhaltsstoffe wie Eisen, Kalzium, Kalium, Zink, Magnesium, Fasern und Glukose sind sowohl für Athleten und Diabetiker als auch für Vegetarier und Veganer von Vorteil!

Teff darf bei uns nur als Mehl importiert werden. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn in genau dieser Form soll es ja auch zu leckerem Gebäck und Kuchen verarbeitet werden - beziehungsweise, um ein bisschen genauer zu werden, zu einem sommerlichen Johannisbeer-Tarte.

Shopping-Liste...
...für den Boden: 100g Teffmehl, 40g Maismehl, 40g Buchweizenmehl, 100g Butter (Zimmertemperatur), 50g Rohrohrzucker, 1 Ei, 1 TL Agar Agar, 1 Prise Salz
...für den Belag: 250g Johannisbeeren, 100g gemahlene Erdmandeln, 100g Butter (Zimmertemperatur), 80g Rohrohrzucker, 1 Ei und 1 Tarte- oder Springform mit 25 cm Durchmesser

To Do´s: Die Zutaten für den Tarteboden gründlich zu einem Teig verkneten und ca. 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Den Teig auf etwas (glutenfreiem) Mehl zu ca. 27 bis 30 cm Durchmesser ausrollen. Die Form gründlich fetten und mit etwas (glutenfreiem) Paniermehl bestreuen (nicht unbedingt nötig bzw. gemahlene Mandeln als Alternative nutzen). Die Form vorsichtig mit dem Teig auskleiden, ungleichmäßig überstehende Teigreste abschneiden und den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Am besten den Teig mit Hülsenfrüchten beschweren, um das Blindbacken des Bodens zu verhindern. Für 20 Minuten auf der untersten Stufe des Backofens backen.

In der Zwischenzeit die Johannisbeeren vorsichtig vom Stiel entfernen und mit Wasser abwaschen. Butter und Zucker für mehrere Minuten schaumig schlagen. Das Ei hinzugeben und für weitere 1-2 Minuten schaumig schlagen. Danach die Erdmandeln unterheben.

Den Tarteboden aus dem Ofen nehmen, Hülsenfrüchte entfernen und den Belag darauf streichen. Zum Schluss die einzelnen Johannisbeeren gleichmäßig auf dem Belag verteilen.

Den Tarte für weitere 20 bis 25 Minuten bei 160°C und auf der mittleren Stufe des Backofens backen.

Hier gibt`s Bio-Teffmehl zu kaufen: http://www.teff-brot-shop.de/product_info.php?info=p159_Bio-Teffmehl-hell---glutenfrei---von-Bauckhof.html

Dienstag, 2. August 2011

Seasonal Trends: Der Saisonkalender für August

Beerenkräfte verleiht der August! Denn die Beerenparade aus Blaubeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren - die schon im Juli für wichtige Vitamine und Mineralien gesorgt hat - steht auch im sommerlichen August wieder auf der Saisonbühne.

Ebenso steht Steinobst weiterhin im Trend, sodass Aprikose, Pfirsich, Pflaume, Miarbelle und Zwetschge getrost zu köstlichen saisonalen Kuchen und Tartes verarbeitet werden können! Oder wie wärs mit der Kernobstvariante in Form eines französischer Apfel- oder Birnentartes?

Auch saisonale Gemüsetartes passen herrlich zu einem lauen Sommerabend auf dem Balkon oder als Beilage zu Gegrilltem! Diese Sorten sind dafür besonders ideal: Aubergine, Zucchini, Champignon, Zwiebel, Paprika und Möhre. Dazu serviert man noch einen gemischten Salat aus Löwenzahn, Radicchio, Eichblattsalat, Lollo rosso, Bataviasalat, Radieschen, Rettich und Tomaten und schon hat man ein wunderbar leichtes Sommermenü!

Und wem das ganze noch nicht grün genug ist, dem bietet der August auch noch Bohnen, Erbsen, Brokkoli, Mangold, Spinat, Lauch, Kohlrabi oder Sellerie!

Samstag, 23. Juli 2011

Organic New York City I: Bio auf Rädern

Zwischen Wolkenkratzern und Bürokomplexen, zwischen 5er und 6er Avenue und direkt neben dem MoMa steht ein grüner Wagen. Hieraus werden Suppen, Fajitas, Salate aber auch frisch gepresster Orangensaft serviert.

Street Food, das ist in New York Gang und Gebe! Dabei handelt es sich längst nicht mehr nur um die Ursprungsform des klassischen Hotdog-Standes. Vielmehr sieht man an sämtlichen Häuserecken und neben unzähligen U-Bahn-Stationen so genannte Food Carts oder Trucks, die die vorbeilaufenden Fußgänger mit allerlei Köstlichkeiten verführen. Von Eiscreme über Cup Cakes, Sushi und chinesische Dumplings, erhält man sogar echte Berliner Currywurst auf Rädern.

Schon mit Street Food allein ist New York wieder einmal ein Vorreiter, was die neuesten Food-Trends angeht. Doch damit nicht genug! Denn der grüne Food Cart neben dem MoMa ist nicht ohne Grund grün. Linseneintopf, Hummus, Frühstücks-Omelette, Salat & Co. sind allesamt aus zertifizierter 100%-Bio-Qualität! Dass die Gerichte anhand von Sonnenenergie warm gehalten und die Verpackungen biologisch abbaubar sind, ist dabei natürlich eine Selbstverständlichkeit.

Also, nach dem MoMa-Besuch ab zum Organic Food Cart und einen Bio-Gemüse-Fajita auf Quinoa bestellen. Wer die dann nicht im Stillen genießen möchte, kann den netten Verkäufer nach seiner Vergangenheit als Jazzclubbesitzer in Berlin befragen!

Organic Carts NYC, 11 West 53 Street (in front of MoMa Museum), New York, Montag bis Freitag 07:00 bis 16:00 Uhr, www.organiccarts.com